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viermalvierer
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viermalvierer
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Hallo zusammen, bin gerade mit Mühe und Not aus dem Wald zurück, die Differntialsperren ließen sich nicht einlegen.
Bin ja in Sachen Geländefahrt Neuling daher meine Frage, wie legt man die Sperren korrekt ein? <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/schild11.gif" alt="" />
1.) Geländeuntersetzung 2.) Sperren zuschalten ( Mitte/ hinten/ vorne) bei langsamer Fahrt oder im Stand? ( bei D und N?)
Beim betätigen der Taste blinkt die linke Kontrollleuchte gelb und das Warnsignal erscheint im Cockpit. Die Rote Lampe die das Sperren wohl anzeigt erscheint nicht.
Gibt’s noch ne zusätzliche Sicherung ? Kann eine Sicherung o.ä. defekt sein?
Der Vorbesitzer hat die Sperren über Jahre nicht gebraucht.
Was ist zu tun? Wie kann feststellen, ob die Sperren defekt sind?
Was ist zutun?
Vielen Dank für Eure Erfahrungen.
Viele Grüße Chris
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Motorenspezialist
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Hallo,
also Du kannst die Sperren sowohl im Strassen als auch im Geländegang einlegen.
Wenn die Sperren eingerastet sind leuchtet die rote Kontrolllampe. Wenn diese nicht leuchtet kann netweder die Glühlampe defekt sein, die Unterdruckleitungen undicht, die Unterdruckventile fest, die Druckumsetzer fest, die Nehmerzylinder fest oder falsch eingestellt oder aber die Sperren selbst defekt sein.
Das alles war aber auch schon sehr oft beschrieben.
Gruß
Thomas
Bremszangen VA aus G mit massiven Scheiben, Bremszangen G 55 VA, zu verkaufen
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Hallo Chris, die Sperren schalten nicht gezwungenermassen, sondern nur wenn ein wirklicher Drehzahlunterschied zwischen den zu sperren den Teilen im Antriebsstrang auftritt. Soll heissen, wenn Du auf gerader Strecke, auch auf Feldwegen nur geradeausfährst wird die Sperre nicht einrücken, also nicht rot anzeigen. Fahr am besten mal auf eine Wiese, aktiviere die vordere Sperre und fahre einen engen Kreis. Hier sollte definitiv dann die Sperre einrücken, da durch den Unterschied zwischen Fahrstrecke inneres Rad und äusseres Rad die benötigte Drehzahldifferenz zustande kommt. Nun weisst Du schon mal, ob das Sperrensystem insgesamt funktioiniert (wie oben beschrieben Unterdruckleitungen). Nun kann es also nur noch anden einzelnen Sperren liegen. Oder es war kein ausreichender Drehzahlunterschied vorhanden. Auch mein Tip such mal, es gab dazu schon ´nen haufen Diskussionen. Gruß Michael
---------- Alles Pfusch, ausser Du machst es selber!
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Enge Kreis mit eingelegter Sperre, na ja wenn man die Achse unbedingt zerlegen will, soll man das machen.
Die Sperren müssen auch in Geradeausfahrt einrasten, nur kann es etwas dauern.
Gruß
Thomas
Bremszangen VA aus G mit massiven Scheiben, Bremszangen G 55 VA, zu verkaufen
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Wie waere es mit leichten Schlangenlinien......
Nunca
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Hallo Thomas, deshalb sagte ich ja auch, dass er auf eine Wiese fahren soll. Auf ner Asphaltstrasse ist das nicht zu empfehlen! Da gebe ich dir recht. Also viellecht nochmal als zusätzlichen Hinweis an Chris, wenn denn dann die Sperre einrückt wirst du das sofort an einem unbändigen Zerren an der Lenkung spüren. Wenn du nun weiter Deine Kreise ziehst wirst du dir deine Sperren beschädigen. Also gib dem Zug an der Lenkung nach und nimm die Sperre wieder raus. Gruß Michael
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Hallo Chris, Beim Einlegen der Sperren wird auch das ABS (falls vorhanden) zwangsweise abgeschaltet. Bei mir gehen die Sperren am schnellsten rein, wenn ich auf losem Untergrund stärker auf die Bremse trete. Der Drehzahlunterschied kommt dabei dadurch zustande, dass die Bremsen der einzelnen Räder nie 100% gleich schnell und stark abbremsen. Ich habe mit dieser Methode in einer Sekunde alle 3 Sperren eingerastet. Das mit dem Kreis fahren sehe ich, besonders was die Vordere Sperre angeht, ebenfalls wie Ölmotor als eher weniger empfehlenswert an. Gruss Eisbär
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Hallo Nunca, Schlangenlinien funktionieren nicht immer, da mal das eine und dann das andere Rad schneller läuft. So kann es dazu kommen, dass es zu keiner wirklichen Verdrehung der Räder gegeneinander kommt. Mir kommt es fast so vor, als benötigt man manchmal eine volle Umdrehung des einen Rades mehr als des anderen Rades. Bei der Schlangenlinie läuft das eine Rad vor, dann aber wieder zurück,... so kann es sein, dass die Sperre nie einrückt. Das ist jetzt mein Modell der Funktion. Genauer habe ich mir das noch nicht angeschaut, aber bei beiden Gs die ich hatte/ habe hat das Schlangenlienienfahren zum Test nicht ausgereicht, die Kurve aber schon. Gruß Michael
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Hi Michael,
gute Begruendung. Bei mir haben die Schlangenlinien aber immer geholfen. Ich mache das immer so, wenn ich den Einsatz der Sperren brauche.
Nunca
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Hallo Eisbär, spontan finde ich Deine Methode des starken Abbremsens als viel brutaler, da hier eine echte Kontrolle nicht möglich ist. Wenn ich langsam über eine Wiese fahre, kann ich sofort bremsen/ geradeauslenken, wenn die Sperre einrastet, kann also sofort die Belastung herausnehmen. Wenn Du noch fährst und ein Rad steht, während das andere noch rollt (Drehzahlunterschied) und die Sperre rastet jetzt ein, wird das rollende Rad augenblicklich zum Stehen gebracht. Zugegeben, dies ist das Extrembeispiel, aber es ist denkbar, diese schlagartige Belastung ist für die Sperre genauso schädlich! Wenn deine Sperre einrastet, weil die Bremsen unterschiedlich ziehen, dann solltest Du dass vor dem nächsten TÜV prüfen lassen. Ein derartiger Unterschied zwischen rechts und links müsste meiner Meinung nach zu groß sein. Ich Tippe hier mehr auf Zufall! Du müsstest sonst auch auf der Strasse beim Bremsen ein ziehen in eine Richtung bemerken. Gruß Michael
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