Und daß wir nichts tun, für den Erhalt, und die Wiederansiedelung bei uns (Betonung) ausgestorbener Arten kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Natürlich steht bei der Bejagung an vorderster STelle die Nutzung des Wildbrets, ergibt ja auch Sinn!
Wichtig in diesem speziellen Fall und überhaupt ist, ob auch das entsprechende Habitat gegeben ist!
Schön, daß es, trotzdem wir Jäger solche bsoffenen Schiaßa sind, doch eine Gruppe von Elchen im Norden von Oberösterreich gibt, von einer Population kann man noch nicht reden (ca. 20 Stk.), die sich dort recht wohl fühlen und natürlich eine ganzjährige Schonzeit geniessen. Ebenso die kleine Luchspopulation, die dort Ihre Zelte aufgeschlagen hat, wie unsere 20 Bären, die unbehelligt durch unser Land streifen... Wie kanns sein, daß das Steinwild wieder die Alpen erobert, und Steinadler, Bartgeier, Gänsgeier, Großtrappen und Co wieder in größerer Stückzahl durch die Lüfte streichen?
Das und vieles mehr ist einer stetigen Zusammenarbeit aus Wildbiologie, Jägerschaft und Forstwirtschaft zu verdanken. Nur durch gegenseitiges Verständnis und Entgegenkommen, haben wir es geschafft alte Fehler zu korrigieren. Der Jägerschaft Mordlust und nur das zu unterstellen ist völlig ungerechtfertigt. Keine andere Bevölkerungsgruppe setzt sich so stark für den Erhalt der heimischen Fauna und auch Flora ein. Habitatverbesserung nicht nur für jagdbares Wild sondern auch für alle Arten von Vögeln, Reptilien, Fledermäusen und und und stehen oft an vorderster Stelle bei jagdlichen Überlegungen. Als Lohn für diesen Aufwand, der vielen viel Herzblut gekostet hat, wird geerntet, wie jeder der seinen Acker, sein Beet, seine Bäume bestellt. Das nennt sich Jagd und ist sicher die "humanste" Art der Fleischbeschaffung, die Tiere leben ein unbeschwertes Leben und merken meist nicht, daß sie jetzt gestorben sind... mitten aus dem Leben gerissen, wie sichs irgendwie jeder von uns wünscht... wenns aus sein sollte. (Bitte nicht zu eng sehen)
Und, keine Frage empfindet man Freude, wenn die Ernte erfolgreich ist, das steht auch jedem Bauern ins Gesicht geschrieben, der sich übrigens auch mehr freut, wenn er das Schaf scheren und Wolle und Fleisch verkaufen kann, als nur Geld für keine Leistung zu kassieren, ist sicher kein erhebendes Gefühl, wenn man nicht weiß, für was oder ob man Geld verdient...
Wir Jäger sind jedenfalls näher der Natur und dem Verständnis dafür als manch anderer, der sich das hier an die Brust heftet...

Das zum Überdenken:

Das ist des Jägers Ehrenschild,
das er hegt und schützt sein Wild,
Weidmännisch jagt wie sich's gehört
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.
lg. flo

Last edited by flo; 24/05/2006 11:46.

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