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Dauerbrenner
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Dauerbrenner
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Also soll doch die Automatik drin bleiben?
Na gut... ;-)
Dann kommt ja eventuell doch ein Automatik Spenderfahrzeug in Frage.
NORBERT sagte es aber auch, verabschiede Dich von der Idee nur einen Motor anzuschaffen (falls man ihn überhaupt bekäme). Du brauchst alles, d.h. beide Autos nebeneinander stellen, den einen ausweiden, und alles lebenswichtige aus dem anderen in den 460er transplantieren...
Als erstes würde ich jetzt mal über die Schaubilder einen theoretischen Eindruck bezüglich der Leistungsdaten haben wollen.
NORBERT hält den 2,3-16V für einen Drehzahlmotor. Das gilt aber ebenso für die 2,5er Versionen, denn schleißlich ist dieses Fahrzeug als Basis für den Rundstrecken-Sport gedacht gewesen. Das wurde aber auch von meinem in den G implantierten 3,0-24V gesagt. Die Schaubilder liessen ebenso vermuten, dass sich der "Gewinn" in Grenzen halten würde.
Da beide, mein "Neu"-Motor fast, und mein Alt-Motor aber ganz platt waren, tat es nicht sehr weh, den Neuen aufzumachen, und "anzupassen". Das Ergebnis spricht jetzt eindeutig für sich. Es ist von unten bis oben satt Kraft da...
So ähnlich möchte ich mir das mit einem 2,3-16V vorstellen. Da auch diese Motoren (Spenderfahrzeuge!) kaum in taufrischem Zustand zu bekommen sein dürften, könnte man einem solchen Motor auch eine Drehmoment- und Leistungskur zu Teil werden lassen, dies auch unter der Prämisse, dass man den Umbau ja nicht machte, um nach einer eventuell sehr absehbaren Zeit diesen Motor auch überholen zu müssen...
Leider kann ich jetzt nur spekulieren, aber wenn bei einer "Kur" ein meinem 3,6er Motor ähnliches Leistungsbild herauskäme, hättest Du, wie ich, fast einen Wolpertinger geschaffen. Wer meinen 3,6er Motor nicht kennengelernt hat, kann es sich auch nicht vorstellen: Er dreht wie der Teufel, dampft aber auch richtig satt aus Leerlaufdrehzahl...
Gefühlsmässig, noch ohne Kenntnis aller möglichen 102er Schaubilder, denke ich, dass der 2.3-16V eventuell die beste Basis für Dein Vorhaben sein könnte. Es gab "viele" Autos, die sind jetzt wohl auch recht billig zu haben. Eine Motorüberholung steht Dir eh bevor, und ob Du dann Deinen jetzigen G-Motor überholst oder eben einen 2.3-16V nach "meinem" 3,6er Rezept anpassen läßt, macht den Kohl nicht zu wesentlich fetter...
Ich jedenfalls bereue keinen Cent der Investition in meinen 3,6er Spezial-Motor. Er ist so geworden wie ich es erwünscht habe, vielmehr sogar hat er alle meine schon hohen Erwartungen noch deutlich getoppt...
Viele *G*rüsse! L U I G I... ;-)
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Mogerator
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Hallo, Bleibt also ggf. nur der 2,3er. Und das ist mal so ein reiner Drehzahl-Motor. Macht das Sinn im G ? Mit den "Drehzahlmotoren" ist das so eine Sache: die 16V- und 24V-Modelle werden oft als Drehzahlsüchtig bezeichnet. Aber hier stellt sich mir die Frage, woher das kommt... Meistens sind die Fahrzeuge für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt, und somit länger übersetzt als "normal" motorisierte Fahrzeuge. Daß hierbei etwas Spritzigkeit auf der Strecke bleibt, und anders gefahren werden muß, ist klar. Klarheit dürfte letztendlich wirklich nur ein Leistungs-/ und Drehmomentdiagramm schaffen, in dem beide Motoren verglichen werden. Denn selbst wenn die Charakteristik des 4-Ventilers es suggeriert, daß nur mit Drehzahl gefahren werden kann, liegt doch meistens trotzdem das Drehmoment bei jeder Drehzahl über dem des 2-Ventilers bei gleicher Drehzahl. Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege
Grüße DaPo
Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.
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...wenn ich mich recht erinnere, KLAUS300E hat damals im Vorfeld meines 3,6er Umbaus mal Schaubilder beider Motoren gepostet. Einmal dasjenige des seligen M103, und im Vergleich dazu einen 104er, wenn auch letzlich nicht denjenigen, welchen ich schließlich verbauen lassen habe...
Die waren "untenherum" recht ähnlich, während der 4V im mittleren Bereich deutlich stärker war, und auch erst ab knapp 6.000 abbaute, während der 2V schon bei 5.300 abfiel...
Natürlich handelte es sich hier um Reihensechser.
Grundsätzlich denke ich aber, dass auch ein Vierzylinder eine Charakteristik wie mein 3,6er bekommen könnte, und erinnere an den 3,0l Vierzylinder im 968er Porsche. Der war absolut "bummeltauglich", hatte Punch bei niedrigsten Drehzahlen, und da es ja ein Porsche war, konnte er auch obenrum überzeugen, und war, gut gefahren, sowie dank einem der ersten 6-Gang Getriebe, von einem Sauger-911 nur in der Vmax abzuhängen...
DaPo hat ausserdem Recht, wenn er die Übersetzungsverhältnisse mit ins Kalkül wirft. Obwohl der G wie der "vergleichbare" PKW eigentlich baugleiche Getriebe hat, ist der G durch die Achsen (beim Schalt-463er auch minimal durchs VG) auf Zugkraft getrimmt. Aber auch die Werks-Motoren im G sind etwas mehr auf Durchzug ausgelegt, als der vergleichbare Motor im PKW...
Wenn man einen 102er-16V Motor eh aufmachte um ihn zu überholen, könnte man dem ebenfalls Rechnung tragen, und eventuell über größere Ventile und anderen Nockenhub für mehr Durchsatz sorgen, über eine andere Kurbelwelle und höherverdichtende Kolben für noch mehr Punch von unten...
Die niedrigere Verdichtung der Serien-G-Motoren war ja nur für damals eventuell schlechtere Treibstoffqualität gedacht, heute haben wir mit Eurosuper 95okt schon eine ausreichende und überall verfügbare Qualität...
Thermische Probleme durch höhere Verdichtung und Drehzahl sind m.E. auch gut genug in den Griff zu bekommen.
Mich reizt/inspiriert dieses Projekt ebenso, und ich sähe ausser Unterbringung der Abgaskrümmer, und der Verfügbarkeit einer passenden Ölwanne momentan noch keine weiteren Probleme.
Ein satter Vierzylinder im G hätte wirklich was...
Viele *G*rüsse L U I G I... ;-)
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Süchtiger
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Also ich halte es wie die guten alten Amis...."nothing beats CID".... In einem Auto wie dem G möchte mann möglichst viel Drehmoment und das über einen möglichst breiten Drehzahlbereich! <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsup.gif" alt="" /> Das hier: 190E 2.5-16 Normalversion von 1989-1993 :5743 Stk. (M102 baugleich Evolution 1) Kann nicht die Lösung sein <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-thumbsdown.gif" alt="" />
PS CID = Cubic Inch Displacement
Keep your feet (G) to the ground and keep reaching for the stars!
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In einem Auto wie dem G möchte mann möglichst viel Drehmoment und das über einen möglichst breiten Drehzahlbereich! Genau so ist es bei meinem 3,6er Umbau rausgekommen. Der Basis-Motor (aus 300E-24V) jedoch entsprach weitgehend Deiner Interpretation. Ich werde mal etwas nachforschen, ob man so was wie ich als 3,6er habe, vielleicht auch als 2,5er (oder mehr?) Vierzylinder darstellen könnte... Bin selbst sehr neugierig, und sähe darin eine ähnliche Herausforderung wie bezüglich meiner bereits realisierten Projekte... ;-) Viele *G*rüsse! L U I G I... ;-)
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Hallo,
ich muss jetzt auch mal meinen Beitrag zu dieser Diskussion leisten.
Ich habe auch einen 230er (460) mit Automatik. Nach 200.000 km waren die Ventilschaftdichtungen, die Steuerkette und ein paar andere Kleinigkeiten fällig. Und statt nur zu reparieren, habe ich dem Motor gleich eine Generalüberholung verpasst, natürlich mit dem Ziel "mehr Leistung", vor allem aber mehr Drehmoment.
Lösung war für mich der Tuner Väth bei Aschaffenburg. Dort wird mit original Mercedes-Teilen anderer Motoren getunt. Im Falle des M102 2,3 Liter wird der komplette Kurbeltrieb aus den 2,5er Modellen eingesetzt. Somit hat der Motor auch 2,5 Liter Hubraum. Diese Teile - weil für den Motorsport entwickelt - sind fast unkaputtbar. Der 2-Ventil-Zylinderkopf bleibt, wird nur mit einer anderen Nockenwelle ausgerüstet, um dem höheren Hubraum Rechnung zu tragen. Anschließend noch das Steuergerät angepasst und fertig...
Der Motor hat ein um 30% höheres Drehmoment und ca. 20% mehr Leistung und ist eine relativ einfach zu realisierende Lösung. Von der Idee, den 2,5er Motor mit 16V-Kopf einzubauen, hat mich meine Mercedes-Werkstatt erfolgreich abgehalten. Zylinderkopf, Auspuffkrümmer, Ansaugtrakt sowie Ölwanne sind unterschiedlich und teilweise nur sehr schwer anzupassen. Außerdem - wie schon mehrfach beschrieben - liegt das maximale Drehmoment erst bei sehr hohen Drehzahlen an.
Ich bin mit dem 2,5-8V sehr zufrieden, war damit auch schon in der Sahara und auf Trials unterwegs. Der Motor ist absolut temperatur-stabil und hat schon bei niedrigen Drehzahlen richtig Kraft, mehr sogar als der 280er! Der Verbrauch ist bei gleicher Fahrweise identisch, evtl. sogar etwas niedriger als beim 2,3er, allerdings braucht der 2,5er Super Plus. Inzwischen ist der Motor in meinen 463er umgebaut, wo er mit wenigen Änderungen auch reinpasste.
Nachteil meiner Lösung ist, dass diese (zumindest mit TÜV-Segen) nicht gerade die billigste ist. Für diese Lösung exisitert aber wenigstens ein Gutachten. Für den Einbau eines 2,3-16V oder gar 2,5-16V weiß ich zumindest von keinem Gutachten, wodurch eine TÜV-Eintragung fast unerschwinglich sein dürfte (wegen Abgasgutachten etc.).
Wenn Dich dieser Umbau interessiert, gebe ich gerne mehr Informationen.
Gruß,
Gerhard
Von wegen G wie geht nicht - G-eht doch!
=> Suche originale, gut erhaltene Fußmatte vorne rechts in anthrazit (schwarz) mit V8-Schriftzug für G500 langer Radstand 1998-2000 (also Vor-MOPF)
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Hallo,
ich muss jetzt auch mal meinen Beitrag zu dieser Diskussion leisten.
Gruß, Das ist DER richtige Weg. Der 230er Motor ist leistungsgesteigert auf deine Version oder auf die 2,6L eine Top Maschine.
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Süchtiger
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@Luigi und @G230
Der Ansatz ist genau der Richtige Hubverlängerung heißt das Zauberwort damit kommt mehr Drehmoment zustande und auch Elastizität. 230=>250 320=>360. Natürlich deht das Ding dann vielleicht nicht mehr so hoch oder doch dann haben wir eben eine etwas größere Kolbengeschwindigkeit was aber bei den heutigen Ölen kein so großes Problem mehr ist...
Die Engländer mit Ihren Mini's oder MG's haben das schon länger gemacht (Langhuber=>Elastizität=>breiter Drehmomentverlauf....)
Keep your feet (G) to the ground and keep reaching for the stars!
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...so, jetzt weiß ich mehr!
Es ist vorstellbar einen Vierzylinder-Motor zu bauen, welcher einen ähnlichen krassen Leistungssprung wie bei meinem 3,6er entwickeln wird. Sowohl als 2V als auch als 4V. Natürlich, das dürfte wohl klar sein, wird man nicht das Niveau meines 3,6ers erreichen, aber der Unterschied zum Serien 230er im G wird sehr prägnant ausfallen, ganz besonders hinsichtlich einer gewünschten G-spezifischen Drehmomentkurve... ;-)
Es gibt aber bei der Adaption in den G ansaugseitig Probleme, auch auf der Abgasseite werden spezielle Adaptions-Arbeiten notwendig werden. Dies ganz besonders bei Verwendung eines 16V-Motors. Die Adaption der "Elektronik" (oder besser wohl Elektrik *lächel*) stellt keinerlei Hindernisse auf.
Auch wegen Ölwanne sind keine unlösbaren Probleme zu erwarten...
Also, wann geht's los, und wer möchte aus seinem 230er einen Prototyp machen...???
Viele *G*rüsse! L U I G I... ;-)
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Nach Lektüre vorstehender heutiger Beiträge möchte ich eine ebenfalls eine Emfehlung anschließen.
Bei einem 16V Umbau kommen neben Überholungskosten auch noch diejenigen der Beschaffung eines Spenderfahrzeuges dazu, welches nach Ausweidung keinen Wert mehr hat. Weiter reissen die 16V-spezifischen Adaptionen ein weiteres Loch. Dann kommt noch der Umbau des Motors, mit einem fast sicher notwendigen Einzelgutachten, denn so wie ich es mir vorstelle gibt es so einen Motor noch nicht. Der aber würde eine Sahneteil werden. Halt eben ganz speziell für den G gemacht, und hätte die Charakteristik meines 3,6ers: Kraft aus dem Leerlauf mit gleichmässigen Durchzug bis in allerhöchste Regionen.
Mein kostenbezogener Tip aber ist, beim 2V zu bleiben. Das Spenderfahrzeug fällt weg, die Ansaugseitigen Adaption bleiben in überschaubarem Rahmen, Abgasseitig gibt es keine Probleme. Den Punch von unten erreicht man eh durch den Hubraum, und etwas mehr Drehfreude liesse sich durch eine klassische Kopfbearbeitung auch realisieren. So erreicht man vielleicht nicht ganz das Niveau eines optimal gemachten 16V, aber hat auch ein kleines Vermögen gespart...
Viele *G*rüsse! L U I G I... ;-)
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