Zitat
Genau meine Rede.

Zuerst Denken, dann handeln.

Die Wahrscheinlichkeit dem Bären über den Weg zu laufen war so gering, dass selbst gestandene und erfahrene Jäger, die den Bären VERFOLGTEN, ihn während Wochen nicht mal sahen, geschweige denn ihm über den Weg liefen.....

Und alles, was potenziel gefährlich ist, über den Haufen zu ballern, würde über kürzeste Zeit zu Amerikanischen Verhältnissen führen.

Soll sich keiner mehr über die armen, armen Arten, die in der bösen unzivilisierten Welt ausgerottet werden mehr beschweren, der es gut findet, dass EIN letztes, fast seit einem Jahrhundert ausgerotetes Tier, das sich wieder ansiedeln wollte, einfach über den Haufen geschossen wird....

Doppelmoral ist eben nicht zwei mal besser....

Werter Fastride,

ich bitte Dich Deine generalisierenden Bemerkungen ein für allemal sein zu lassen. Tordi hat es vorhin hübsch auf den Punkt gebracht, ich hatte vor, mir den Kommentar zu sparen (als Du uns Deutsche unterschwellig als "dumm" bezeichnet hast).

Bevor Du von "amerikanischen Verhältnissen" sprichst, solltest Du das präzisieren. Sprichst Du von amerikanischen Verhältnissen im Bezug auf den Umgang mit Bären, dann liegst Du leider völlig falsch. In dieser Hinsicht, sind uns die Amis sicher haushoch überlegen. Mach Dich drüber schlau, wie beispielsweise im Yosemite Gebiet damit umgegangen wird, auch dort werden Bären, die sich abnormal verhalten (sprich: die Scheu vorm Menschen aus was auch immer für gearteten Gründen verloren haben), erst vergrault, dann wird versucht sie umzusiedeln und wenn auch das nicht klappt werden sie abgeschossen.

Zugegebenermaßen: in Deutschland ist aufgrund der dichten Besiedlung, nicht wirklich Platz für derartig große Wildtiere UND ihr wildlebendes "Futter", das wird zwangsläufig zu Problemen führen.

Eine gewisse Angst, wie Hexchen sie vorhin anführte, halte ich von beiden Seiten für gerechtfertigt und gesund, wenn der Bär keine Scheu mehr zeigt, macht er was falsch (Gründe: unerheblich). Wenn ich in Gebieten mit wilden Bären unterwegs bin, dann sorge ich beispielsweise nachts dafür, daß sich keine Nahrung im Zelt befindet, so steigen die Chancen nicht gefressen zu werden ganz ereblich. Essen wird etwa 100 Meter weiter in einen Baum gehängt, wenn sich ein Bär dran zu schaffen macht, höre ich das hoffentlich und habe wenigstens etwas Zeit mein wichtigstes Gerödel zu nehmen und mich schleunigst zu verpieseln.

Mit freundlichen Grüßen,

Johannes