Zitat
A fed bear is a dead bear, das wissen die Amis und Canucks nicht erst seit gestern.
Ist zwar ein kühler Spruch, hat aber mit der Realität in den genannten Ländern nix zu tun, wenn damit gemeint sein sollte dass "Problembären" dort sofort abgeknallt werden. Dient mehr der Volkspädagokik um das merkwürdige Verhalten naturferner Nationalparksbesucher- die in den vergangenen Jahrzehnten Bären aus dem Auto heraus angefüttert haben um zu einem vorzeigbaren Thrill- Teddybären- Foddo zu kommen - wieder in für beide Seiten gesündere Bahnen zu lenken.
Erstaunlicherweise geben sich die aus Europa stammenden Bewohner des nordamerikanischen Kontinents ziemlich viel Mühe beim "bear-management". Da werden keine Kosten gescheut um zu anhänglich gewordene Pelzträger in abgelegenere Gegenden umzusiedeln, auch mehrere Versuche hintereinander werden da gestartet, bevor der Bär -falls nicht "lernfähig"- "euthanized" wird. Und trotz der Tatsache, dass dort fast jeder Depp mit 'ner Knarre rumspaziert, halten sich auch in abgelegeneren Gebieten wie z.B. Alaska ziemlich alle an die behördlich verordneten Spielregeln, da Wilderei kein Kavaliersdelikt ist.
Das hat wohl mit der Erkenntnis zu tun, dass sich die Teddys touristisch gut vermarkten lassen, für die Athabasken z.B. ist der Verkauf von Abschusslizenzen an amerikanische und europäische Möchtegern- Grosskotze eine der wichtigsten Einnahmequellen... Wer was zur nordamerikanischen Bärenfolklore lesen will, kann mal im google "problem + bears" eingeben und wird auf erstaunlich viel Behördenseiten stossen.
Was mich an dem Geschreibe hier noch interessieren würde - wo kommt denn diese Blasrohrgeschichte her - ist die der Phantasie verhinderter Grosswildjäger entsprungen (Aug in Aug mit der Bestie...) ? Die Nordamerikaner haben Betäubungsgewehre....