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:-)
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:-)
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Seit 2 Tagen neu.
Wenn ich den 110 V8 abstelle und wieder anlassen will, funzt die Benzinpumpe nicht mehr. Muss dann austeigen und der Pumpe mit dem Gummihammer nen leichten Stubs geben, dan fängt Sie wieder an zu ticken und läuft genau bis zum nächstem mal abstellen. Ist auf die Dauer etwas mühsam.
Was ist da Los ????
Ein Ingenieur der nicht säuft, ist wie ein Motor der nicht läuft!
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Joined: Mar 2004
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Unverbeserlicher
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Unverbeserlicher
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und ich dachte mal mein landy hätte n schaden  sorry, zum thema kann ich nicht helfen, würd aber mal die kontakte überprüfen... ne neue benzinpumpe hät ich noch rumliegen
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Süchtiger
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Süchtiger
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Den Effekt kenn ich, kann ich ein Lied von singen. Die gleiche Facet-Zappelpumpe gibt's auch beim alten Range mit Vergaser-V8. Zur Beruhigung: die funktioniert noch lange, unter gelegentlichem Stehenbleiben im meist ungünstigsten Moment - Murphy eben. Da zappelt ein federbelasteter, hohler Magnetkolben mit Rückschlagventilen im Spritrohr, der einen Reed-Schalter betätigt mit dem wiederum die drumherumgewickelte Spule abgeschaltet wird. Ürsächlich für das Problem ist der normalerweise aussen an der Pumpe hängende Kondensator, der den Schalter überbrückt und den Abreissfunken unterdrücken soll. Wenn der Kondensator defekt oder garnicht vorhanden ist, schlägt der Reed-Schalter eben Funken, die wiederum mit der Zeit Schweissknubbel an den Kontakten bilden bis irgendwann die Kontakte zusammenkleben und die Pumpe steht. Ein nicht zu zimperlicher Schlag mit dem Hämmerchen löst die Verklebung und die Pumpe zappelt wieder eine Weile, bis sich das Spiel wiederholt.
Eine neue Pumpe braucht man nicht unbedingt - großer Vorteil gegenüber den EFI-V8. Ausser dem Kondensator kann man auch den Reed-Schalter auswechseln, ist bei den einschlägigen Elektronik-Dealern für ein paar Cent zu bekommen. Dummerweise kommt man aber nicht so einfach dran, weil der Deckel der Pumpe um den Rand des Gehäuses gebördelt ist. Die Bördelung könnte man zwar per Schraubenzieher millimeterweise aufpopeln, wieder glattdengeln und anschließend mit einer Zange wieder umbördeln, aber einfacher ist es, den Rand des Deckels per Schleifstein, Flex oder Feile rundum durchzuschleifen und nach dem Einlöten eines neuen Reed-Schalters wieder draufzulöten. Dafür braucht's allerdings etwas mehr als einen Elektronik-Lötkolben, aber es muss nicht unbedingt Hartlöten sein. Geht notfalls auch mit Weichlot und Lötlampe, weil da kein Druck drauf und kein Sprit drunter ist. Kolben und Spritrohr sollten allerdings beim Löten trockengelegt sein...
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