Tja,

Frage der Risikoeinschätzung.

Tollwut ist, bei allem, eine Erkrankung mit 100% Todesgarantie - wenn sie denn ausbricht, und durch "nur Zuwarten" passiert das. Da lohnt das Nachdenken schon.

Allerdings wurde das wesentliche ja schon geschrieben.
Vielleicht zum Ergänzen:
für Waldarbeiter/Landwirte/Förster in ausgezeichneten Tollwutbezirken steht der Impfsinn außer Frage.

Nach einem Biß sollte man schleunigst zum Arzt - eine Impfung macht dann unbedingten Sinn und ist wahrlich lebensrettend. Das heißt - weltweit soll ein Fall in den USA beschrieben sein, bei dem ein 15jähriges Kind nach wochenlagem Intensivstationsaufenthalt überlebte.

Ein Infekt kann auch ohne Biß beginnen - Virusaufnahme über das Auge soll möglich sein, bspl. durch Spritzer.

Es ist entscheidend, wo man gebissen wurde. Der Virus wandert an Nerven von der Bißstelle zum Gehirn. Bei einem Biß ins Gesicht geht das schnell, bei einem in den Fuß dauert das entspr. länger. Die Inkubationszeit schwankt daher zwischen mind. 10Tagen, meist eher 3-8Wochen.


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