Wären die Eltern von Kinder vor der Übergangsregelung nicht ungleich behandelt ???
Einige in unserem Lande sollten endlich mal von der "Ich,Ich,Ich"Mentalität runter kommen.
Bis zu dem Datum ist es wie bisher und ab da ist es anders. Ist doch ganz Klar geregelt. <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/wut.gif" alt="" /> <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/wut.gif" alt="" /> <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/wut.gif" alt="" />
Es geht nicht um "ich ich ich" Mentalität, wenn Du mich kennen würdest, wüsstest Du das mir nichts ferner liegt. Das sich halt am 1.1.2007 die Regelung ändert, ist ja gar kein Problem.
Die Kritik geht darauf, dass ab diesem Zeitpunkt nicht die Situation (= Elternteil bleibt wegen Kind<12Monaten zuhause) bewertet wird, sondern dass das Kindergeburtsdatum als Kriterium gewählt wurde. Das führt zu einer abstrusen Situation:
2 Familien, beide vorher doppel Einkommen, jetzt beide Einfacheinkommen mit kleinem Blag zuhause, eines Dezember 06 geboren, anderes Januar 07: In beiden Fällen gleiche Belastungssituation, aber krass unterschiedliche Förderung. Deshalb die geforderte Übergangsregelung, dass
ab 1.1.2007 (nicht rückwirkend) alle Eltern, die zuhause bleiben, Elterngeld erhalten,
bis ihr Kind 12 (oder 14 nach den neuesten Plänen) alt ist Das führt natürlich dazu, das insgesamt Eltern mit früheren Kindern weniger kriegen - bis hin zu o.g. Beispiel von nur 14 Tagen - dass ist ja auch OK, schließlich muss die Regelung irgendwann anfangen. Aber verhindert dass in 2007 bei gleicher Belastung eine extreme Zweiklassengesellschaft geschaffen wird.
Ich verweise noch mal mein Beispiel zur Arbeitslosigkeit von oben - da käme keiner auf die Idee, die Höhe des Arbeitslosengeldes vom Datum der Kündigung abhängig zu machen.
Freu mich aber auf weitere sachliche Diskussion!
viele Grüße
David