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Jungfrau
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Jungfrau
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Liebe G-meinde, ich bin hier neu im Forum, habe seit etlichen Jahren einen 300 GD von 1982 (BM 460, lang, einfache Campingeinrichtung mit Schlafhubdach Special-Mobils) in Nutzung u.a. für Fernreisen Richtung Afrika bzw rund ums Mittelmeer (sofern gerade zuträglich). Ich hoffe hier auch noch ein paar andere Leutchen aufzutun, die mit dem G Reisen machen zwecks Erfahrungsaustausch. Letztes Jahr habe ich bei einer (trotzdem erfolgreichen) Fahrzeugbergung in den Dünen Mauretaniens das Gelenk der Vorderachsantriebswelle (Homokineten) fahrerseitig zerbröselt. Rückwärts mit Differenzialsperren und Untersetzung die Düne rauf, Kleinbus am Haken und dann noch starker Lenkungseinschlag (nachher ist man immer schlauer): ich persönlich lerne daraus, daß starkes Einschlagen bei gezogenen Sperren und gegen die "gewohnte" Drehrichtung der Gelenkwellen ungesund sein kann. In der letztjährigen DC-Hauspostille "Geländewagen und Freizeit" war übrigens derselbe Defekt unter ähnlichen Bedingungen an einem allerdings neuen G während einer Leserreise in Tunesien beschrieben. Außerdem habe ich dann gelernt, daß es auf Fernreisen durchaus nützlich sein könnte, den Kugelkäfig und den Stern des Gelenkes mitzunehmen (wäre ja nicht schwer zu tragen) und Sofort!!! zur Reparatur zu schreiten (das Thema wurde hier gerade vor kurzem abgehandelt, auch bei mir nach 100 km Weiterfahrt irreparable Zerstörung der gelenkseitigen Verzahnung der Antriebswelle zwischen Differenzial bzw. Sperre und Homokineten). Ich hab dann die Teile rausgepopelt (die Welle an sich mußte ich in der Achse stecken lassen, da sonst das Öl aus dem Differenzial rausgelaufen wäre, wurde mit Lappen "stabilisiert") und bin mittels Differenzialsperre, wo nötig, als "Threewheeldrive" weitergefahren, war auch ganz passabel, wenn man dann noch merkt, daß man den Allrad nicht mehr während der Fahrt zuschalten sollte. Desweiteren habe ich dabei gelernt, daß ich die Reparatur unbedingt in Mauretanien hätte machen lassen sollen: 390€ mit Steuern für die gesamte Antriebswelle originalverpackt in Nouakchott in der Zentralvertretung, hier in Deutschland 525€ ohne Steuern!, jeweils ohne Einbau (das gibt zu denken bzgl. Politik der Ersatzteilpreisgestaltung).
Jetzt komme ich zu den beiden Fragen, die sich aus dem eben berichteten ergeben: 1. da ich noch viele tausend Kilometer ohne linkes Gelenk gefahren bin, muß ich jetzt davon ausgehen, daß auch das Differenzial überlastet und hinüber ist, da es ja nur von rechts durchgedreht wurde (demzufolge auch keine Tachoanzeige mehr da war)? Hat da jemand Erfahrungen? Hab mich noch nicht getraut die Achse zu öffnen, auch wegen 2.
2. Alternativ habe ich hier eine Vorderachse vom Schrott hier liegen aus einem 300GD ausgebaut, stelle jetzt aber fest, daß deren Nummer mit 730329... beginnt und nach Werkstatthandbuch ("33.61 Einbauübersicht Vorderachsen") demzufolge aus einem 280GE stammt. Achtlochflansch und Übersetzung (44:9) würden stimmen. Kann ich diese Achse trotzdem verbauen bzw. wo ist der Unterschied zwischen den VA vom 280GE bzw 300GD? Würde mich über Belehrung freuen!
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