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Im Falle einer defekten Antriebswelle sollte diese zwar ausgebaut werden, die Kardanwelle sollte jedoch zur Schonung des Differentials drin bleiben. Und das hat folgenden Grund: Wird die Kardanwelle ausgebaut, treibt das Rad mit der intakten Welle das Differential an. Da aber in der Regel die Reibung von Teller-/Kegelrad wesentlich höher ist als die Reibung der Ausgleichräder im Differentialkorb, bleiben Teller-/Kegelrad mehr oder weniger stehen und die Ausgleichräder drehen sich mit einer Drehzahl für die sie garnicht ausgelegt sind, d.h. sie werden überlastet. Bleibt dagegen die Kardanwelle drin, dreht sich im Differential alles so wie es sich gehört. Und weil das Differential durch die ausgebaute Antriebswelle sowieso keine Kraft mehr übertragen kann, kann es bei eingebauter Kardanwelle auch nicht überlastet werden.
Grüße Oliver
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