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Dauerbrenner
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Dauerbrenner
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@G55
...soso, Du findst' den also gut. Naja, nachdem Du ja sowieso beschlossen hast, Dich in Peckfitz (o.ä.) in Zukunft etwas zurückzuhalten, mag es ja sein, dass Du damit dann schon gut klar kämest. Und zum Fallenstellen haste ja auch das Universal-Gerät, von welchem Du sowieso schon auf alles herabblicken würdest, was sich mehr oder weniger berechtigt als "Geländewagen-Fahrer" betrachten möchte... ;-)
@all Denn ob der Neue soviel können wird wie ein traditioneller G, muß er wirklich erst zeigen. Vorstellen kann ich mir jedenfalls nicht, dass diese softige ML-Mutation ohne reichlich Plastik-Bruch von der Peckfitz-Runde zurückkehrte...
Ich denke, die Schrempper beweisen eine gehörige Portion Arroganz und Borniertheit dieses Lutschbonbon als Nachfolger des "GELÄNDEWAGEN's" vermarkten zu wollen.
Die Einzelrad-Aufhängung mag ja noch angehen, denn schließlich ist ein erhöhter Strassenfahrkomfort in Verbindung mit zeitgemäßer Straßenlage schon ein wünschenswerter Technologie-Schritt. Ebenso für flotte gefahrene Feldwege oder Tiefflüge über Kamelgras-Pisten. Auch eine adaptive oder besser noch selektive Steuerung der Fahrzeughöhe und Federkennlinien kann ich mir gut vorstellen.
Aber bei der Optik hört es dann auf. Dieses Fahrzeug erreicht keines Falls mit dem Ur-G vergleichbare Böschungswinkel sowie Rampenwinkel, und auch wenn viele G-Fahrer diese nie wirklich gebraucht haben, die manuellen Sperren gehören einfach aus oben erwähnter Tradition rein.
Wenn ich mir einen neuen G wünschen dürfte, dann hätte der noch einen stabilen Rahmen gehabt, Einzelradaufhängung (Lenker untereinander austauschbar wie beim seligen Munga, und eine Karosserie, welche zum Einen die Evolution der Tradition erkennen gelassen hätte, nämlich durch eine unmissverständliche Aura der Robustheit, zum Anderen aber durch einfachst auszutauschende Prallelemente ebenfalls den zu erwartenden Bestimmungen zum Fußgänger/Unfallpartnerschutz entsprechen hätte sollen.
Insgesamt stellt dieses unförmige Fahrzeug für mich eine Perversion dar. So was als "G" zu bezeichnen halte ich für blasphemisch und frevelhaft.
Ein rechter G würde bestechend einfach, robust, und trotzdem genial sein. Er wäre langstreckentauglich komfortabel, aber ginge wenn gewünscht auch sportlich flott um die Kurve. Er wäre aber auch übersichtlich in Stadt und Wald. Er hätte die Elektronik für die Strasse als Trumpf im Ärmel, könnte eventuell mit einen Geländeprogramm für "Anfänger" aufwarten, und hätte für Fortgeschrittene und Meister ein revolutionäres und rein mechanisches Traktionssystem, wie ich es vor Kurzem kennenlernen durfte. Das "mein" Evo-G mindestens die Böschungs- und Rampenwinkel des Traditions-G's erreichte versteht sich von selbst. Letzlich hätte er die senkrechten Seitenscheiben beibehalten, auch die Frontscheibe hätte keinen flacheren Neigungswinkel bekommen, denn im Alt-G herscht nicht nur ein Raumgefühl nach Art eines Reisebusses, auch heizt er sich unter sommerlicher und tropischer Sonne vergleichsweise wenig auf.
Der mir unvorstellbare Neu-G wird kaum weniger Stirnfläche haben als der Traditions-G, sondern allenfalss einen besseren Cw-Wert. Auch das Fahrzeug-Gewicht wird kaum um einen Quantensprung zu reduzieren gewesen sein, daher steht zu vermuten, dass die Verbräuche nur unwesentlich gesunken sein dürften. Es wird weiter, und wie gehabt, beim Fahrer liegen, wie oft er seinen hoffentlich noch vorhandenen 100l Tank zu füllen hätte.
Porsche und VW haben es ja auch nicht geschafft aus ihren Elektronik-Monstern mit 4x4 Antrieb Economy-Mobile zu machen.
Solche Autos kann man eben mit 15l fahren wenn man charakterstark ist oder wenn es der Gesetzgeber erzwänge. Wer viel Mineralölsteuer zahlen möchte, dem sollte es aber auch weiterhin freistehen die Brennräume dann mal richtig durchblasen zu dürfen...
Wer aber diese Autos in 20 Jahren noch haben wollte, auch wenn er sie sich dann vielleicht erst erlauben könnte, ist mir sehr schleierhaft. Schon der Gedanke daran, wem man die nach 4 jahren abgeschriebenen erstzugelassenen Firmenautos anbieten sollte, läßt mich lange nachdenken.
Vielen sind die 463er heute schon zu teuer, und die Autos werden nach Erscheinen des "Nachfolgers" vermutlich keinen wie sonst üblichen Wert-Absturz erleben...
Wenn dem so wäre, wer kaufte dann noch einen Gebraucht-Neu-G...???
Der ML hat ja seinen Platz im Markt, und wird ihn behaupten.
Aber bei allem momentanen "Erfolg" des Nischen-Marketings, in welcher Ecke wird dieser unnötige Neu-Aufguß des ML's wohl sein Dasein fristen...
Ausserdem, und das ist der Silberstreif am Horizont, das defintiv allerletzte Wort zum fest beschlossenen Ablebenlassen des Ur-G's habe ich noch nicht gehört... ;-)
Viele Ur-*G*rüsse! L U I G I... ;-)
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Axel
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