Zitat
.Mehr schmusen bringt einander näher...

Das ist ja mal was völlig neues <img src="/forum_php/images/graemlins/div01.gif" alt="" />


Aber im Ernst, aus Hunde-Diskussionen halte ich mich eh immer raus. Da ist der Fanatismus und "ich-weiß-es-besser-als-Du" noch größer als Junge Grüne CH vs. Mercedes G-Fahrer.

Akzeptiere nur keine Hunde (in Privathaltung jenseits von Wach- und Schutzaufgaben), die - auch ängstliche - Mitmenschen gefährden oder auch nur in Angst versetzen. Darf nicht sein. Ist immer noch ein Hund. Ich Boss. Der nicht.


Da gibt´s auch einen in der Szene nicht ganz unbekannten Herrn (Survival-Profi, Jäger, Geländefahrer-Instruktor), ich glaube der heißt ähnlich wie ein stoffliches Gerät zum Beseitigen ungewollter Flüssigkeiten auf dem Boden. Wir nehmen einen Wischlappen dafür, daheim.

Der hat mal seinen damals aktuellen Hund abgeschafft, weil der es gewagt hat, sich von mir (und einem anderen) streicheln zu lassen, statt uns die Hand abzubeißen. Hoffe bis heute, dass er ihn nicht einfach im Wald abgeknallt hat (man weiß es nicht).

Und ich hatte heute einen netten Grillnachmittag mit alten Freunden, deren Mischling doch deutlich über (schlank gewachsene) 60 Kilo auf die Waage und die Statur eines ziemlich großen Sennenhundes mitbringt. Ich hab den sympathischen Spinner völlig bedenkenlos von meiner kleinen Tochter (1,8 Jahre) mit Brotstückchen füttern lassen, beide hatten ihren Spaß dabei, bis auf die Mutter meiner Tochter, die war leicht in Panik begriffen.

Was ich damit sagen will: Wesensauffällige Hunde gehören sofort in Dressur, Therapie, wie man das auch immer nennen mag, oder schlicht: weg.

Hunde, die ängstliche Menschen anknurren, weil sie die Angst spüren: dito.

Das sind keine Pferde, wo man sich aussuchen kann ob man aufsitzt oder nicht.

Jeder normale Hund wird seine Familie verteidigen, wenn Gefahr droht. Wenn der Hund diese Gefahr allerdings alleine durch Annäherung eines "Fremdlings" begreift, läuft da irgendwas schief.