Ich mache es mir ganz einfach:

Das was bei uns in den Parlamenten an Entscheidungen getroffen wird ist von Sachkenntnis oder auch nur dem Willen zur sachgerechten Entscheidung wenig getrübt.

Vielmehr von Lobbyismus, eigenen Interessen und vetterlicher Parteiwirtschaft.

Dazu noch eine ausgesprochene Regelungswut mit der Folge neu entstehender Verwaltunsmoloche.

Weiterhin kein Wille zum sparsamen Wirtschaften, sondern hemmungsloser Drang das Geld zum Fenster rauszuschmeißen wo es nur geht.

Utopische Gehälter für sog. Manager, die in keiner Relation zu irgendwas stehen.

Abfindungen in traumhafter Höhe für Manager, die man loswerden will.

Senkung der Spitzensteuersätze. Vergünstigungen derzeit nur nach dem Motto: Der Teufel scheißt immer auf den grössten Haufen.

Auf der anderen Seite:

Nach einem Jahr Hartz IV für jemand, der 30 Jahre in Arbeit war und immer brav gezahlt hat.

Ständig steigende Kosten bei sinkendern Leistungen der Sozialversicherungen.

Extremer Kaufkraftverlust für das tägliche Leben seit der Euro-Einführung.

Eine anscheinend unfähige staatliche Arbeitsvermittlung?

Konzerne, die das große Wort führen und mit Arbeitsplatzverlust drohen, dabei aber in D keinen Cent Steuern zahlen.

Einschnürung und Behinderung kleiner und mittelständiger Unternehmen durch einen Vorschriftenwahn sondergleichen.

Die Zukunftsperspektiven:

Besteuerung von fiktiven Mieten bei Wohnungseigentum?

Rente erst mit 70?

Einheitsrente egal wieviel verdient und eingezahlt?

Kassenärztlche Überlebens-Grundversorgung?

Keinerlei Ansatz der Politik etwas vernünftig zu verändern?


Da kann ich verstehen, dass es einigen Leuten schwer fällt positiv in die Zukunft zu sehen.