na also, geht doch.....
...sehr schön, daß die diskussion im gange ist. unterschiedliche meinungen sind nämlich klasse. wenn der ton stimmt.
ich muss euch in vielen dingen einfach nur recht geben. zukunftsangst ist eine erfahrung, die wir in dem derzeitigen ausmaß nicht (mehr) kennen.
und: sie ist ja oftmals nicht unberechtigt.
trotzdem hab ich eines erfahren:
verändern tun wirs nur, wenn wir was tun.
unser staatsgefüge hat viele probleme und mächtige kanten. auch wenn, wie bereits geäussert, unser staat nicht ganz so schlecht ist, wie man meinen mag.
wie siehts denn in der schweiz aus, millie, mit den rentnern? da gibts ein paar so arme schlucker, daß die über die grenze nach D kommen, um einkaufen zu gehen. es ist nicht alles gold was glänzt, und schwarz und weiss gibts nicht.
nur grau. einen tag ein bissel dunkelgrau, den anderen tag dafür ein bissel hellgrau.
was ich anzumahnen versuche, ist die nehmermentalität im volke. der staat kassiert meine steuern, dann soll er auch...dies und das..und jenes...und natürlich auch noch das und dieses ....das ist ein fass ohne boden.
ich kenn halt einige leut, denen es deutlich besser ginge, wenn sie ihre energie dafür einsetzen würden, was zu tun, und nicht dazu, was zu erwarten.
verwaltung und behörden (und natürlich politik) machen hauptsächlich einen fehler:
zu viele schleifchen, rüschen, häkchen und öschen. einen euro hier für diejenigen, die 1648 vom ende des krieges betroffen waren, einen euro für die arme luftfahrtindustrie, einen euro für sohn eines auswanderers der einen kennt der damals der bruder des onkels von demjeneigen war, der von irgendwem beschissen wurde.
ergebniss: wer richtig lügen kann, macht bei dieser verteilung mit.
für die, die es brauchen würden, fehlen drei euro in der kasse.
darum mein aufruf:
nicht am klein klein festhalten, nicht mitmachen in diesem system.
anpacken
unermüdlich,
jeden tag
jede stunde
dann kommt ein alter spruch zum tragen: ein jeder ist seine glückes schmied. man darf sich eben nicht auf den staat verlassen. selber gross sein heisst die devise! staatliche leistungen sind nur ein letzter notnagel.
wir müssen was tun. ganz praktisch. jeder, so gut er kann. aber: mit nachdruck, mit einsatz, mit motivation. wartet nicht drauf, die trägt euch niemand an den ranzen. die kommt von jedem selbst.
jeden tag, jede stunde.
wir werden es schaffen, die zustände zu verbessern. da bin ich mir ganz sicher. aber nicht dadurch, daß wir uns gegenseitig beraten, was wir am besten mit dem vermögen machen, das wir noch nicht haben.
plant mit dem, was ihr habt. überlegt euch bei jedem einkauf, was man braucht und was nicht. über legt euch auch, ob es bei dingen, die man braucht, regelmässig braucht, nicht bnesser ist, ein gutes produkt für mehr euronen zu kaufen, als 5 billige scheissteile, mit denen man sich nur rumärgert.
das nenn ich jetzt mal wirtschaftliche demut. und die ist ein erfolgsmodell. denn sie verzichtet auf handyschulden und maintenance für zB autos, die wir weder brauchen noch uns leisten können.
es lebe das statussymbol!
der wüstenfuchs <img src="/forum_php/images/graemlins/boing.gif" alt="" />