Moin, vor 2 Wochen war ja sooo sch�nes Regenwetter und da hat sich der Renault mit dem 2,8 Common Rail Iveco Motor so richtig kreativ gezeigt.
Der hat bei den Kunden so wundersch�ne Regenb�gen auf den Asphalt gemalt.... Leonardomä�ig
Bei einem Kunden komme ich auf den Hof, da waren schon reichlich Tropfen da, als ich dann auch noch..... war ich nat�rlich der Schuldige f�r alles...
Hab unaufgefordert Bindemittel geholt und abgestreut, alles... Der Kunde war beruhigt...
Tatsächlich sah es allerdings eher so aus, als sei es Diesel denn die Flecken wurden in Windeseile riesig.
Hab mich dann mal druntergelegt und durch Griffprobe festgestellt das die Kurbelwellenentlüftung wackelt, sehen konnte ich nat�rlich nicht viel(Unterfahrschutz im Weg und von oben kann man beim Renault nicht wirklich was sehen, weil der Luftfilter oben �ber dem Motor auf der Fahrerseite sitzt((interssant f�r Umbauten????))), also scho� mir als erstes durch den Kopf, das m�glicherweise da was aus dem Gussblock weggeknackt sei. Schluck.
VORSICHTSHALBER HAB ICH MIR DANN MAL FL�SSIGMETALL BZW KNETMASSE BESORGT..... Laut nem Kumpel soll Metaflux genial sein, wenn alles sch�n fettfrei ist, damit haben Sie z.B.schon x-Frostschäden ge�instet und die Motoren die seine Hände verlassen haben nicht selten 200% der Werksleistung ( wirklich echte )
Um das Fettfrei zu bekommen, wollte ich nen bissl Schnellreiniger, also sagte ich zu dem Typen der ins Lager bei Metaflux lief (Die hatten eigentlich schon seit 3 Minuten zu.... (Freitag 14:03) und nen Karton Schnellreiniger (Ist ja Grosshandel, da will man ja nicht nach nem D�slein fragen)
Es beginnt eine Diskussion unter den beiden verbliebenen Angestellten, ob nun bar oder per Rechnung. Ich sag bar, aber ne Quittung wäre schon toll...
Diskussion, die man in Kundengegenwart eigentlich nicht f�hren sollte...
RE Block gefunden:
Da schreibt der 13,60 f�r die Knetmasse auf...... vollkomen in ordnung und dann :
Schnellreiniger 6,60
Kommentar: wir schicken Ihnen Rechnung dann zu......
Ähhh..... Moment.....Ich war auch schonmal im Au�endienst, sagte ich zu dem Herrn.
Sie tragen nicht zufällig in das freie Feld dort später ein, das die Anzahl 12 ist??????????
Drucks rum.....Ja sicher......
Ähem 12 mal 400 ml Bremsenreiniger(kleine Dose) f�r a 6,60 netto...... Nee tut mir leid aber ca 90 Euro f�r nen Kart�nschen Schnellreiniger ist mir die Sache nicht wert...
Er: Aber sie wollte doch nen Karton haben....
Ja , aber ich bin von 15-20 Eu ausgegangen allerdings pro Karton und nicht pro Dose.
Wollen Sie den Schnellreiniger am Ende etwa jetzt nicht?
Richtig........Nein.........
Er:Grrrrr...... Dann doch bar und die Rechnung zerreisse ich dann gleich..... boah war der sauer als ich auf das zerreissen vor meinen Augen bestand...


Interessant war aber auf jeden Fall das der Renault das �len immer erst kurz vor der Ankunft bei den Kunden gemacht hat(konnte ich ja auf dem R�ckweg wunderbar sehen) also bei Standgas, wenn der Druck nachlässt in der Leitung und der niedergeschlagene Ölnebel wieder zur�ckläuft.
Zur Sicherheit und f�r den Fall der Fälle hab ich mir dann in einer Iveco Werkstatt f�r 70 Cent die beiden O-Ringe geholt und die letzten Samstag gewechslt.
Dabei stellte ich dann fest, das da schonmal jemand nen satten Tropfen Dichtmasse drumgeschmiert hatte, da es nun wieder aus dem Bereich tropft, gehe ich jetzt mal davon aus das ich das auch tun muss um dort Ruhe zu bekommen. K�nnte aber auch von weiter oben von der "Blackbox" kommen.
Das sehe ich am kommenden Samstag, wenn ich "frei" hab... (eigentlich muss ja das Wort: wenn... in Anf�hrungsstriche...., aber egal)
Jedenfalls kommt jetzt das eigentliche Problem, weshalb ich schreibe:
Hab unbewusst einen Riesenfehler gemacht:
Urspr�nglich wollte ich bei der Gelegenheit gleich einen �lwechsel machen.
Als ich aber auf den Zettel sah, stellte ich fest das der �lwechsel nicht in 2000 km dran ist, sondern erst in 7000.
Uuuups.... wir wollen ja nicht �bertreiben mit der Wechselei....
So war der Ölpegel am Stab halt irgendwo , kann weder sagen ob Maximum oder Minmum oder sonstwas......

Das Einsetzen des Bocks mit den beiden neuen Dichtringen gestaltete sich alleine als nen bissl verzwickt : Von unten bekam ich es ca bis zum ersten Ring herein--- aber nicht weiter, also drunter wegkriechen und ab nach oben,------- sanft dr�cken...... wieder runter , dann eben unsanft ziehen,hebeln,fluchen(mit unterschiedlicher Reihenfolge)
Wieder rauf...(Versuch 10 oder 11).. Kerl noch eins : Das muss doch da wieder rein gehen.... Was raus geht, das muss doch auch wieder...
Wieder oben nen bisschen wackeln am Rohr des Peilstabs und Zack: ... da ist was gekommen.
Runter krabbeln:Kontrolle.........sitzt...... <img src="/forum_php/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
Alles h�bsch bis hier.....
Aber seitdem hab ich dann irgendwann gemerkt, das die Ölstandskontrollleuchte (Tolles Wort) nach dem Starten leuchtet, sie geht IMMER aus, aber mit keiner Logik, mal ziemlich Sofort, dann erst nach 5 Sekunden, dann nach einem Kilometer.
Sie geht aber nie während der Fahrt an, also wenn einmal aus, dann bleibt sie aus.
Erste Vermutung von mir war halt: Naja die hat nen Haschmich.Hab mich dann auch getr�stet, das ja weiter oben am F�hrungsrohr des Peilstabs nen Kabelstecker (original Kabelsteckverbindung, breiter schwarzer Kompaktstecker)mit einem Kabelbinder befestigt ist.
Selbsteinredung: Die ist bestimmt wackelig...... Blo� keinen Kopf machen, das h�rt bestimmt auf...
Aber wenn man so alleine durch die Gegend eiert, hat man ja viiiiel Zeit zum Gr�beln......
Geistesblitz:
Was ist wenn: Ich nicht nur als ich gedr�ckt habe, das Bauteil mit den beiden O-ringen((((((an dem Bauteil sitzt a) der Schlauch zur "Blackbox", also dem eigentlichen Ölsieb und b) eben das Ölpeilstab-Führungsrohr)))))
Was ist wenn: Ich auch das F�hrungsrohr in der Lage verändert habe, also ein St�ck in das Bauteil reingeschoben habe??????? Schwups......
Dann hätte ich ja folgenden Effekt:
Der Peilstab meldet, wenn ich ihn rausziehe und kontrolliere (wenn er wirklich zu tief sitzt) Alles paletti, aber: In Wirklichkeit, wäre der �lstand falsch. Weil ja der Peilstab zu tief in der Ölwanne sä�e...
Etwas ähnliches hatte ich damals beim Suzuki LJ 80, der hatte auf 1000 km ca einen halben Liter Verbrauch(meine ich jedenfalls), nach 500 km ging die (nachger�stete) Öldruckanzeige immer "in den Keller", das war f�r mich dann immer der Zeitpunkt Ihm nen Schuss �l zu geben,allerdings ging da nie viel rein bis wieder Maximum erreicht war, mein ertser Japaner bekam schon einige b�se Spr�che ab...
Nach �ber einem Jahr merkte ich auf einem Trial, das die anderen LJ 80 einen Vieeel k�rzeren Peilstab hatten... Mannmannmann <img src="/forum_php/images/graemlins/graem-yuk.gif" alt="" /><img src="/forum_php/images/graemlins/wavehello.gif" alt="" />
<img src="/forum_php/images/graemlins/graem-fuck_you.gif" alt="" /> <img src="/forum_php/images/graemlins/graem-fuck_you.gif" alt="" /> <img src="/forum_php/images/graemlins/graem-fuck_you.gif" alt="" />
Renault:
Jetzt k�nnte ich ja den �lwechsel nach Wartungsvorschrift am kommenden Samstag machen und Ihn damit um 5000 vorziehen, aber das Problem ist eigentlich dann auch wieder folgendes:
Beim Wechsel gehe ich wie folgt vor:
�l ablassen, neuen Filter mit frischem �l von Hand vorbef�llen , dann bis zur Markierung auff�llen und ab daf�r... aber die laut Handbuch angegebene �lmenge war es bei beiden Wechseln bislang nieeeeee... Ich hab mir aber leider nicht gemerkt, wieviel �l ich noch zusätzlich einf�llen musste, bis es passte, es war auf jeden Fall viel mehr, als laut Serviceheft angegeben.
Was schreibt Iveco selbst denn f�r den Motor vor?
Wobei ich da ja auch wieder die Bedenken habe das Renault eine andere �lwanne gebaut hat, denn die haben ja so einen merkw�rdigen Zusatzträger zwischen Achse und Wanne herkonstruiert, die der 2,5 Turbo auf jeden Fall nicht hat, beim 2,8 weiss ich das aber nicht.
Zur�ck zum F�hrungsrohr:
Wenn ich das "Bauteil" erneut rausnehme, m�sste ich ja anhand der Färbung sehen k�nnen ob es verrutscht ist, was aber wenn nicht erkennbar???
ANDERS GEFRAGT : wieso sollte zeitgleich mit der teilweise gegl�ckten Reperatur des �lverlust die �lstandskontrolleuchte bzw der Geber einen defekt haben?
Aber weswegen geht sie nur nach jedem Start in Meldeposition? Und nicht unterwegs?
Wird der Test vom Steuergerät wom�glich nur bei jedem Start vollzogen? Und unterwegs, wenn der �lstand wirklich mal zu niedrig ist, dann passiert nix? Kann das sein?
Die �ldruckleuchte ging �brigens noch nie an und funktioniert aber auf jeden Fall...

So das war der Mammuttext: Glaube ich hab alles geschrieben.
Baujahr des Renault Fahrgestell mit Mascott Kabine 10.2000 EZ 2001
Renault Nr. VFA652AFA000013067 (aus dem Schädel, ich gucke mal morgen in den Brief, aber ich glaube die passt)

Sven
Wo sitzt der Geber f�r die �lstandskontrolle eigentlich?