„In Extremo“ hab ich seit 1998 etliche Mal gesehen, zuletzt 2005 beim Orkus-Festival. Seitdem brauch ich zu denen nich mehr hin. Zumal die Jungs nicht nur live schwer nachgelassen haben, sondern auch die Alben längst nicht mehr so gut sind. „Weckt die Toten“ (1998) und „Verehrt und angespien“ (1999) waren noch richtige Kracher. Damals war ja auch die Kombination von Heavy-Metal und mittelalterlichen Texten, Klamotten, Instrumenten noch neu und unverbraucht. Und damals gab es ja auch noch keine andere Band, die mit einem solchen Konzept unterwegs war.
Allenfalls „Subway to Sally“ war in Teilen vergleichbar. Aber auch bei denen macht sich ja die Abnutzung recht deutlich bemerkbar. Mittlerweile haben die ihren Stil wohl bewußt etwas anders ausgerichtet, sind im direkten Vergleich mit „In Extremo“ für mich aber immer noch um Klassen besser. Obwohl das beste Album von „Subway to Sally“ ist bereits auch schon recht alt und stammt aus dem Jahr 1999 („Hochzeit“). Insofern eine Parallele.

Ich glaube, Abnutzungserscheinungen bei Bands sind völlig normal und vor allem natürlich bei Live-Bands bemerkbar, die derartig viele Gigs abgespult haben, wie diese beiden Bands.

mfG

Rainer


Vor der Hacke ist es dunkel. (Bergmanns-Spruch)