Man muss das ja nicht mögen, ich würde es zumindest nicht machen, aber man sollte es auch so sehen, dass damit ein Anreiz geschaffen wird, die Natur zu erhalten, die Viecher leben in Freiheit, irgendwann kommt halt der Onkel aus Europa, dann gibt es eins zwischen die Lichter. Ist sicher besser als das was bei uns mit den Viechern passiert ? Der Besitzer von dem Stück Wildnis könnte auch einen Hotelkomlex mit Pool hinstellen, alles zubetonieren und die Viecher in einen Käfig sperren. Der versucht einfach nur Geld zu verdienen und erhält so als Nebeneffekt ein Stückchen Natur, das er wiederum braucht, um seine Kunden nicht zu verlieren. So finanzieren die abgeknallten Kudus auf eine zugegebenerweise makabre Art die Erhaltung Ihres Lebensraumes. Bezahlt wird es von Leuten, die es sich leisten können. Mit Abenteuer hat das nix zu tun. Genausowenig wie eine geführte Offroad Tour, die u. U. genausoviel Schaden anrichtet.
Man sollte mit seinen Einschätzungen zu solchen exotischen Freizeitgestaltungen vorsichtig sein, wenn man ein Hobby wie wir hat. Die Sinnhaftigkeit der Offroaderei ist auch nicht für jedermann auf Anhieb ersichtlich.
Keine Ahnung, wieviele Regenwürme und sonstiges Getier ich schon überfahren habe. Sicher war nicht vorsätzlich, aber tot sind sie deshalb trotzdem. Habe sie auch nicht gegessen oder ausgestopft an die Wand gehängt.
Gruss ralf