kurzer auszug aus dem Wiki


Verhaftung [Bearbeiten]
Am 11. November 1982 wurde Brigitte Mohnhaupt beim Aufsuchen eines RAF-Erddepots in einem Waldstück bei Heusenstamm verhaftet. Das Oberlandesgericht Stuttgart verurteilte sie am 2. April 1985 wegen Beteiligung an den neun Morden des Jahres 1977, wegen des versuchten Mordes an Frederick Kroesen und seinen drei Begleitern sowie wegen der versuchten Ermordung von mindestens fünf Staatsanwälten zu fünf lebenslangen Einzelfreiheitsstrafen und einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren[3]. Aufgrund der zwischenzeitlich geänderten Rechtslage hat der Bundesgerichtshof durch Beschluss vom 16. Juli 1986 hieraus eine lebenslange Freiheitsstrafe als Gesamtstrafe gebildet.
Wegen der besonderen Schwere der Schuld wurde die Mindesthaftstrafe vom OLG Stuttgart am 15. März 2006 auf 24 Jahre festgesetzt. Am 12. Februar 2007 beschloss das Gericht, die Reststrafe zur Bewährung auszusetzen[4]. Mohnhaupt soll am 27. März aus der Haft entlassen werden. Sie befindet sich zurzeit in der JVA Aichach. Zusammen mit Christian Klar, der momentan in der JVA Bruchsal inhaftiert ist und ebenfalls seit 1982 einsitzt, ist sie das am längsten inhaftierte ehemalige RAF-Mitglied.







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