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Süchtiger
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Süchtiger
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Hallo allerseits,
was habt ihr für Erfahrungen mit schwer beladenen Autos und Höhen über 3000m. Ich muss bei meinem Reisefertig ca.3,2to schweren 290GDT mit Automatik bei steilen Pässen immer die Untersetzung reinschalten um vorwärts zu kommen. Bin gerade in Südamerika unterwegs und komme da schon öfters über die 3000 Höhenmeter… Gerade beim Anfahren macht sich das Gewicht bemerkbar. Wie sieht das bei euch aus? Tritt das Problem wohl eher bei Autos mit Turbomotoren auf, da die im unteren Drehzahlbereich wenig Leistung/Drehmoment haben?
Gruß Max
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Mogerator
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Mogerator
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Ich vermute mal:
Die Einspritzpumpe bei Dir ist ja druckgeregelt: bei großer Höhe, also geringem Außendruck, regelt die Pumpe somit runter.
Daher liegt die Leistung beim Anfahren niedriger als auf Meeresniveau, und es dauert länger, bis Ladedruck da ist. Ist der dann einmal aufgebaut, ist alles wieder relativ normal.
Als ich vor ein paar Jahren in Sao Paolo bei Mercedes im LKW-Werk war, sagten die, daß die LKWs für die Hochebenen von Peru beispielsweise andere Pumpen(-einstellungen) haben als die Normalen. Evtl. kannst Du temporär die Einstellung modifizieren?
Grüße DaPo
Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.
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der turbo ist ursprünglich mal konzipiert worden, um flugzeugen mit kolbenmotor (ist schon ne weile her <img src="/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />) es zu ermöglichen, in größere höhen zu kommen.
klar dürfte sein, dass die luft bei 3000m deutlich dünner ist, und somit die zeit, bis sich der entsprechende ladedruck aufbaut, länger ist. schnorchel und verengungen im ansaugtrakt wirken sich hier viel dramatischer aus, als auf ein paar hundert metern höhe.
wie dapo schon beschrieben hat, würde ich mal gucken, ob man die ladedruckabhängige anreicherung etwas auf "fetter" stellen kann. dann raucht er zwar mehr, das dürfte aber in südamerika eher keinen interessieren. oder? so bekommt man bei den landy-motoren die anfahrschwäche zumindest in den griff. der td vom stern sollte da auch nachstellbar sein. denke ich.
whipple-scrumtious fudgemallow delight
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Hallo
also beim OM 602 D 29 DELA um den es hier ja wohl geht kann man nicht so einfach anfetten denn dieser Motor hat eine elektronisch geregelte Einspritzpumpe.
Um etwas zu ändern muss man dem Steuergerät sagen das mehr Druck als eigentlich da ist, aber auch nicht übertreiben denn sonst geht das MSG in den Notlauf.
Helfen könnte hier eines dieser Zusatzsteuergeräte das die Leistung steigert.
Gruß
Thomas
Bremszangen VA aus G mit massiven Scheiben, Bremszangen G 55 VA, zu verkaufen
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Ich kenn die Steuerung vom DELA jetzt nicht, aber ich denke, wenn er elektronisch geregelt ist, dürfte der Drucksensor letztendlich über den elektrischen Widerstand sein Signal abgeben, oder?
Also als Feldlösung entweder einen extra Widerstand oder Poti parallel oder in Reihe schalten. Das sollte funktionieren... <img src="/forum_php/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Grüße DaPo
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Guten Morgen Daniel,
grundsätzlich funktioniert Deine Lösung auch, aber wie schon gesagt nur bis zu dem Punkt wo das MSG dann zuviel Ladedruck erkennt und in den Notlauf geht oder abgregelt.
Gruß
Thomas
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Hallo allerseits,
was habt ihr für Erfahrungen mit schwer beladenen Autos und Höhen über 3000m. Ich muss bei meinem Reisefertig ca.3,2to schweren 290GDT mit Automatik bei steilen Pässen immer die Untersetzung reinschalten um vorwärts zu kommen. Bin gerade in Südamerika unterwegs und komme da schon öfters über die 3000 Höhenmeter… Gerade beim Anfahren macht sich das Gewicht bemerkbar. Wie sieht das bei euch aus? Tritt das Problem wohl eher bei Autos mit Turbomotoren auf, da die im unteren Drehzahlbereich wenig Leistung/Drehmoment haben?
Gruß Max 3,2 to und steile Pässe bei 125PS UND 3000m, das ist völlig normal. Turbodiesel haben im Vergleich zum Benziner hier ein echtes Problem, weil der Turbo erst recht spät Leistung bringt.
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Süchtiger
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Süchtiger
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Vielen Dank schonmal für die rege Beteiligung. Wir sind gerade in Salta/Argentinien beim dortigen Mercedeshändler. Salta liegt auf 1000m, also muss es ein anderes Problem sein, da es hier auch auftritt. Fehlerspeicher auslesen hat nichts ergeben, gleich ist die Siesta um und wir werden weiter sehen. Wir halten euch auf dem laufenden. Gruß aus Salta
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Hallo,
ich würde mir auf alle Fälle das gesamte Ansaugsystem nach ATL ansehen, ist es undicht oder verstopft? Es kann natürlich auch sein das die Ladedruckregelung hängt oder das Wastegate klemmt.
Gruß
Thomas
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Hallo Thomas,
danke für den Tip. Mit der Ladedruckreglung meinst du bestimmt das "Blowoffventil" am TL, oder? Und ist das Wastegate nicht die Ladedruckreglung? DAs "Blowoffventil"(Ladedruckreglung) arbeitet, es ist leichtgängig und geht gut gegen Anschlag. Der Ladeluftkühler ist dicht, der Wasserstand ist gleichbleibend. Das Ansausysthem ist nicht undicht oder verstopft. Wenn undicht, wo währe es am wahrscheinlichsten undicht?
Nochmal kurz die Problembeschreibung: Das Fahrzeug fähr auf ebener Strecke nur sehr langsam an, wenn der Motor dan in den 1400-1500 u/min Bereich kommt, dreht er zügig, normal hoch. Das Problem zeigt sich in allen Höhen, jetzt auf 1000m höhe genauso wie auf Meereshöhe. Heute gehts etwas besser, vielleicht da es kühl und regnerisch ist. Das Problem ist nur ein Problem in der Stadt, wenn an Kreuzungen anzufahren ist, oder wenn an leichten Steigungen anzufahren ist. Haben nochmal Luftfilter, Dieselvorfilter, Dieselhauptfilter geprüft. Und auch die Dieselleitung zum Tank hin durchgeblasen, um ein verstopftes Tanksieb auszuschließen.
Frage an alle 290TD Fahrer: Wie fährt euer "G" vollbeladen an? An leichten Steigungen? Auf der Ebene? Im Gelände?
Danke, Gruß aus Argentinien
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