Hallo;

Ich hab mir 1999 auch nen Defender 110 tdi gebraucht gekauft.
Der hatte damals knapp 40.000 km drauf, jetzt hab ich ca. 117000 km.

An größeren Problemen hatte ich bis jetzt noch nichts.
Also in dieser Zeit hab ich hauptsächlich mit Ölundichtigkeiten, kaputten Spurstangenköpfen und Wassereinbrüchen am Dach zu kämpfen gehabt.

Ich wollte ein Auto an dem ich alles selbst reparieren kann, und das hab ich bekommen.
Diese Dinge, die ich genannt habe, sind alle keine starken Kostenpunkte, sofern man es selbst repariert.
Ich bin der Meinung, wenn man einen gebrauchten Defender kauft, und nichts selbst reparieren kann/will sind die Werkstattkosten ziemlich hoch. (Vorausgesetzt man findet ne fähige + willige Werkstatt).

Ich persönlich würde nen TDI nehmen, weniger Elektronik, der Motor ist einfacher aufgebaut als der TD5 und kann nicht so einfach per Chip-tuning aufgemotzt werden. Das sehe ich als Vorteil an, da die wenigsten an der mechanisch gereglten Einspritzpumpe etwas verstellen, und wenn, dann hatten die in der Regel Ahnung von dem was sie da gemacht haben.

Bei nem Elektronisch geregleten Motor, ist die Wahrscheinlichkeit, daß er nicht sachgerecht getunt wurde größer, und damit auch das Schadensrisiko.

Aber das ist Geschmackssache.

Was ABS/ETC; Elektrische Fensterheber; Zentralverriegelung usw. angeht : Aufpassen, das gabs erst beim TD5 , wenn einer sowas beim TDI (bis BJ 98 ) reinschreibt = komisch...

Wenn der Zahnriemen beim TDI noch nicht gemacht wurde, bzw. man sich nicht sicher ist, würde ich das nach dem Kauf schnellstmöglich machen, dann ist das auch kein großes Risiko mehr.

Also : Ich persönlich würde einen TDI kaufen, der hat noch weniger störungsanfällige Elektronik, und man kann ihn einfacher selbst reparieren.

Gruß Bernd