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Suchtiger
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Suchtiger
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Denkt doch mal darüber ehrlich nach.
Eigentlich geht es doch allen nur darum, persönlich möglichst wenig Steuern zu zahlen. Will ich auch.
Wenn nun das Autofahren (-besitzen gehört auch dazu) nun besteuert wird, dann geht der Staat den Weg einer nutzungsabhängigen und einer nutzungsunabhängigen Steuer.
Mineralölsteuer etc und KFZ-Steuer.
Das Steueraufkommen ist dann immer ein Mix aus beiden Steuererhebungsgründen.
Eine reine nutzungsabhängige Steuer würde bewirken, dass das KFZ-Aufkommen steigen würde. Zweit / Drittwagen würden in den Städten die Strassen verstopfen. Die paar Kröten für den TÜV würden da nicht so viel ausmachen. Versicherung vielleicht eher.
Gleichzeitig würde in den Grenzregionen - wie bei uns - keiner mehr in Deutschland tanken sondern nur noch in Polen. Damit würden viele ohne Steuern fahren.
Nur Besitzsteuer würde zur Folge haben, dass sich Wenigfahrer, die aber ein Auto haben müssen (ländliche Regionen) platt gemacht werden würden. Die fahren zwar dann wenig, könnten sich aber nicht mehr mobilisieren.
Also wählt der Staat ein Mix daraus. Und das macht auch Sinn. Die Argumente für die Steuerumlage kommen immer von Wenigfahrern mit Fahrzeugen die grosse Motoren haben. Ist klar.
Frag doch mal Vielfahrer! Taxifahrer oder Vertreter. Die wären für eine hohe "Grund"steuer und kaum Verbrauchssteuer.
=> Das ist wie bei den Handytarifen. Hohe Grundgebühr und geringe laufende Kosten "lohnen" sich für Vieltelefonierer und geringe Grundgebühr und hohe Gesprächskosten für Wenigtelefonierer, die erreichbar sein wollen. Hier können alle ihre Kosten (=> "Steuern") optimieren.
Das ist bei der KFZ-Steuer aber nicht möglich, denn dann müsste man jedem einen anderen Spritpreis in Rechnung stellen. Geht nicht (na ja - bis auf die Landwirte, die die an der Tanke bezahlte Mineralölsteuer wieder teilweise für Diesel zurück bekommen - aber das ist eine andere Geschichte).
ALso: gaubt auch ja nicht, dass Ihr bei einer Umlage der Steuer auf den Sprit besser wegkommen würdet. Wo soll das stehen? Wenn der Zuschlag kräftig genug ausfallen würde, hätte der eine oder andere auch wieder einen Nachteil. (Vielleicht mal 1 Euro je Liter? Warum nicht?) Trotz Wegfall der KFZ-"Grund"steuer. Die Höhe der beiden Steuern müsste dann politisch geregelt werden - das wird aber sowieso immer gemacht und wäre auch das Problem bei der politischen Höhe der reinen Mineralölsteuer ohne KFZ-Steuer. So what...
Ich vermute, der Grundgedanke (-irrtum) der Wunsch-KFZ-Steuerabschaffer besteht in der Aufkommensneutralität bei einem Systemwechsel. Aber ich kenne kaum eine Reform, bei der das Steueraufkommen insgesamt gesunken ist dann macht man nämlich keine <img src="/forum_php/images/graemlins/dooya004.gif" alt="" />
Mein Vorschlag: Petition zur Abschaffung der Mineralölsteuer und KFZ-Steuer. Das wärs!
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Grüße...HaJo
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