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Suchtige
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Suchtige
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Kleine unglaubliche Geschichte:
Ich bin gestern ganz normal aufgestanden, habe die Fenster zum Lueften weit aufgerissen und bin dann mit dem Hund gegangen. Als ich wieder da war, habe ich Lucy (den Hund) kurz oben alleine gelassen um mir einen Kaffee aus der Kueche zu holen. Leider habe ich vergessen die Fenster zu schliessen und habe mich unten fest gequatscht. Ploetzlich fing der Hund von Fusel furchtbar an zu bellen. Es war kein agressives bellen oder so. Im selben Moment hoerte ich es oben rumpeln. Ich bin nach oben gelaufen um zu gucken, was meine Lucy wieder angestellt oder runtergeschmissen hat. Ich mache die Tuer auf......kein Hund. Im selben Moment klingelt es an der Haustuer *Panik* Ich bin wie eine bloede die Treppe runter, mache die Haustuer auf und rechnete schon mit einem riesen Blutfleck auf der Strasse. .....Lucy ist aus dem Fenster gesprungen....9 Meter freier Fall und auf der Strasse gelandet.....Keiner weiß warum.
Aber weiter: Ich habe also mit einem zermatschten Hund gerechnet. Ich habe die Haustuer geoeffnet, und wer sitz auf den Stufen? Lucy! Sie sah mich an als erwartete sie, dass sie jetzt aerger bekaeme. Der Brieftraeger der grade vorm Haus war, sagte mir nur dass sie noch bis zur Tuer gelaufen sei und sich dahin gesetzt habe. *immernoch Panik*
Um zu sehen ob sie sich bewegen kann, oder an der Wirbelsaeule etwas ist bin ich 2 Meter von ihr weg gegangen und habe sie gerufen. Sie kam langsam, ok sie kann laufen. Keine offenen Verletzungen. Keine offensichtlichen Fehlstellung der Knochen. Also vorsichtig den Hund geschnappt und in die Kleintierklinik gefahren. (Eine ganz liebe Nachbarin hatte dort schon angerufen) Als ich mit Lucy auf dem Arm da rein kam, fragte mich die Frau am Empfang doch allen ernstes ob das ein Notfall sei. ("Ne quatsch, der Hund ist grade aus 9 Metern hoehe auf die Strasse geknallt....reicht wenn sie nen Termin in 3 Monaten bekommt <img src="/forum_php/images/graemlins/bad.gif" alt="" />) Lucy bekamm erst etwas gegen ihren Schockzustand und wurde dann untersucht. Tieraerztin: "Die Lunge hoert sich garnicht gut an. Wir kuemmern uns erstmal um die Organe. Knochen kann man spaeter noch richten" Gesagt getan. Die Tieraerztin und eine Helferin (beide extrem zierlich) schleppten also meinen 35kg Hund rueber zum roentgen. Rippen und Wirbelsaeule waren ok, aber im Bauchraum war Luft und in der Lunge waren einblutungen. Diagnose: Schwerer Schock und starker Lungenriss. "Klasse", dachte ich mir, "das war es dann wohl" Lucy kam auf die Intensivstation wo sie laut Aerztin mindestens 3 Tage bleiben muss. Ich habe mir unendliche Sorgen gemacht. Als ich dann um 17 Uhr in der Klinik angerufen habe, sagte man mir dass der Schock erstaunlicherweise schon ueberwunden sei und die Atmung auch sehr entspannt sei *Freude*, allerdings sei die kritische Zeit noch nicht rum *Angst*
Heute morgen habe ich wieder angerufen: Innere Blutungen sind gestillt, der Lungenriss ist schon verklebt und ich kann meine Lucy vielleicht schon heute Abend abholen *Freude ohne Ende*
Da zeigt sich mal was Hunde doch fuer Kämpfer sind. Kein einziger Ton bei der Untersuchung und keine geweine. Da kann sich mancher Mensch noch eine Scheibe abschneiden. Fazit: Niemals ein Fenster weit offen lassen, wenn der Hund ein Draufgaenger mit leichtem Jagdtrieb ist <img src="/forum_php/images/graemlins/conf44.gif" alt="" />
-Offiziell wieder 100% verfuselt-
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