Typische "Reisefahrwerke" sollten daher eher möglichst lange Federn haben, da kürzere Federn den Federweg durch sehr hohe Federraten ausgleichen müssen (=hart) und damit unkomfortabel werden.
es geht hier nicht um komfort,
es geht um haltbarkeit.
unkomfortabel, zb. LR ANR 3540 oder LR ANR 4491
only for military use !
die 3540 hat das federverhalten eines dickwandigen rohres,
die 4491 das eines dünnwandigen rohres.
das geht dann schon brutal auf die federaufnahmen und auch auf die achskörper.
möglichst lange Federn haben
und dazu dann das
womöglich noch andere Nachteile (Kardanwellen?).
hallo ?
die federn sollen bis sun-city halten und die kardanwellen auch.
also verbaut man teile die passen und von LR auch für die fahrzeugreihe getestet und freigegeben sind.
bei hohen dachlasten kommt man auch um einen stabi nicht drumrum,
die wankneigung wird durch den stabi leidlich kompensiert,
wer das über die federn versucht,die wankneigung zu minimieren,der hat was nicht verstanden.
zur progressiven feder:
Es bleibt nur mehr ein verkürzter Teil als Restfederweg zur Verfügung der i.d.R NICHT härter ist als Original
aber eben progressiv.
das heißt auf kurzem weg durch viele windungen härter werdend.
Typische "Reisefahrwerke"
werden von LR serienmäßig verbaut.
noch kurz zu den dämpfern,
ein nicht zu unterschätzender vorteil der LR-dämpfer ist der,das sie keine druckstufe haben.
dadurch werden die schäbigen originalen dämpfer auch nicht so heiß.
sie dämpfen die schwingungen beim ausfedern,
sehr gut
und sehr gemächlich
das äußerst rasche zusammen und durchpressen des öls beim einfedern verursacht einen großteil der hitze.
also,
ganz doof sind die LR nun auch nicht............
für die weite reise durch unbekannte länder baut man so wenig wie irgend möglich um.