Über die Katastrophe für die unmittelbar Betroffenen müssen wir sicher nicht diskutieren, das ist einfach nur trostlos.

Über die allgemeine Lebenseinstellung sowie die Verantwortlichkeit "der Politik" in Griechenland darf man aber sicher ein-zwei Worte verlieren. So traurig es ist, aber ein nicht kleiner Teil der Griechen kümmert sich im Wortsinne einen Dreck um die Umwelt, und das wird von der Regierung aktiv vorgelebt.

Auch eine "Eingreiftruppe" ist sicher ein hehres Ziel. Da frage ich mich allerdings auch, warum Griechenland 170.000 Mann (und Frauen) in der Armee hat - bei elf Millionen Einwohnern - und Hubschrauber der deutschen Luftwaffe braucht. Warum 50 Prozent der Berufsfeuerwehr-Planstellen unbesetzt sind, derweil man sich den aufgeblähtesten Beamtenapparat der westlichen Hemisphäre gönnt. Jedes Jahr gibt es zig Wald- und Flächenbrände in Griechenland, in diesem Jahr allerdings massiv wie noch nie. Koordinierte Gegenmaßnahmen? Fehlanzeige.

Das schlimme daran ist, es wird sich nichts ändern. Oder diesmal doch?