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Never underestimate a Schlagschrauber
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Und ich finde ja immer noch, daß die OEM-Buchsen besser sind. Denn: - die halten 100tkm auch, außer ganz besondere Einsätze oder Höherlegungen; aber dann halten Poly´s auch nicht mehr ewig. - Die Gummibuchsen sind so ausgelegt, daß die innere Stahlhülse vom durchgehenden Bolzen festgeklemmt wird und die äußere Stahlhülse vom Achslenker o.ä. gehalten wird. Ausgleich findet im Gummi selbst statt, wobei das Gummi fest am Stahl hält. So ist das Fahrwerk ja auch mal gedacht worden. Die Poly´s nun aber kommen mir auch nicht wabbelig vor und vor allem ist es mit den Stahlhülsen oder Achslenker eben nicht fest verbunden. Was passiert denn nun bei Achsbewegung ? Ich vermute, daß die Polybuchse unverformt bleibt und Bewegung dort stattfindet, wo die Gummibuchsen ihre Stahlhülsen sonst haben. Jedenfalls >> mir fiel auf, daß die gelben Ironmal in meinen Schubstreben den POR15-Lack aus den "Augen" weggerieben haben. Mag nicht schlimm oder nennenswert gewesen sein, doch wenn da Schlamm hineinkommt oder Wasser=Rost, dann reibt das bestimmt mehr - und schließlich ist der Achslenker nicht mehr maßhaltig genug, um OEM-Gummis festzuklemmen (wenn ich mal schwarzmalen darf, mag übertrieben sein). Auch beim PAnhardstab bezweifle ich noch mehr, daß die Polys vernünftig arbeiten und nicht nur dämpfen. Schließlich ist der "Knochen" am Chassis so schmal beformt, daß der die Polybuchse in der Seite einzwängt. Die kann sich dann gar nicht mehr in sich selbst verwinden. Und nebenbei sah die gelbe IRonman beim Ausbau schon ziemlich mitgenommen aus. In einem ganz frühen Thread hatte ich mal Bilder reingestellt, so ungefähr vor 3Jahren. Schade, weil hier durch das viele Öl vom Lenkgetriebe eigentlich eine Polybuchse ein echter Fortschritt hätte sein können. Und das auspressen und reinpressen ? Da nimmt man sich eine Stecknuß oder so, die den Außendurchmesser der Stahlbuchse hat (vielleicht gering kleiner). Und dann kann man zu einem Stahlbauer, Autowerkstatt, Schmied oder sonstwem gehen. Bei allen diesen vermutete ich eine Presse. Der Bediener wird dann auch die Stahlbuchse etwas nach innen krempeln wollen, damit die Stecknuß gut aufsitzen kann. Und wenn man noch ein sehr dickwandiges Rohr oder Stahlplatte (mit Loch mittig) hat, die der Mensch an der Presse benutzen kann (Als Zwischenlager) zum Einpressen der neuen Buchsen dann freut sich der, weil er praktisch nur die Teile alle mal auf die Presse legen muß und nicht an Hilfsmitteln herbeisuchen. Dieserart ist man dann auch in einer Viertelstunde damit fertig. Diese Arbeit würde bei meiner Fahrleistung (15tkm im Jahr, wo der Sprit noch bezahlbar war  ) etwa alle 7Jahre fällig. Ich finde, das geht. Im Grunde spart man ja auch bei der Anschaffung schon, weil ich die Poly´s als deutlich teurer erinnere. Bei Spaß kann man sich mit billigem Wagenheber und ein paar kräftigen Winkeleisen und Schweißgerät ja auch eine Pressenkonstruktion dafür selber bauen.
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