Ich mutier schön langsam zum Italiener: Anstatt kurz zu antworten, lange Seiten:

Der BREMACH wird auf der Straße nie zur „Sänfte“ werden (können), schon gar nicht wenn er nur als unbeladenes Fahrgestell oder mit einer 300 Kg schweren Ladepritsche hinten drauf, wie bei meinen Vfw., auf der Strasse Probegefahren wird. Bei einem Verhältnis Leergewicht:Gesamtgewicht von 1:2-2,4 ist das auch kaum zu verwirklichen. Wenn also Wildcamper4x4 ein 6,0 Tonner Fgst mit Bereifung 225/75 R16 als Einzelkabine ohne jeden Aufbau bei mir Probe fährt dann verhält sich das Ding auf der Strasse wie ein Känguruh.
Andererseits hat ja ein Landy oder T3 bei 1700-1900 kg Fgst.gewicht auch kein zul. Ges. Gew. von 4-4,5 to. Somit können deren Hersteller die Federcharakteristika ganz anders auslegen. Und ein unbeladener 130er Landy hoppelt für Land Rover Verhältnisse auch schon ganz heftig, vom HZJ79 im Leerzustand nicht zu reden, und die beiden haben nur ein Gewichtsverhältnis von 1:1,6-1,7
Hinzu kommt, dass ich am Dienstag „gelernt“ habe, das BREMACH mit einer speziellen nationalen Eigenart seiner Standard(Baustellen)kunden zu kämpfen hat. Wenn dort einer einen 6,0 Tonner kauft, dann stehen in der Praxis die 6 Tonnen nicht für das Gesamtgewicht sondern für die verfügbare Nutzlast !!!. Was bedeutet das unsere Federn auch noch zusätzlich einige Sicherheitsreserven bezügl. Überlast bieten müssen.
Ich denke mal, daß wir mit unserem Spezialfwk für die unterschiedlichen Varianten Kastenwagen, Kofferfz., die „üblichen“ 4-5 to „Fernreisegewicht“ mit Auslegung auf Wellblech und Dünensprungtauglichkeit bzw. sicherheit einen recht guten Kompromiss gefunden haben, aber diese Federkombination ist eben nicht optimal für leere Fahrgestelle, ohne Aufbau, auf der Straße.
@ Marcus: Du hast recht, aber solange sich die Infos rein auf techn. Modifikationen der BREMACH Komponenten beziehen, sehen wir da kein Problem.

Beispiel: Für die kritischen Bereiche (Achsschenkel, Achsschenkelflansch, Lager, Bolzen etc.) der aktuell eingebauten Vorderachse (also seit 2004) wurde von Darmak bei einer zul. Achslast von 2,3 Tonnen ein möglicher Lastfaktor 3 ermittelt. Für den Einsatz dieser Achse im geplanten neuen 7,5 Tonner könnten wir durch geringfügige Modifikationen an einigen Bauteilen die zul. VA-Achslast auf 3,5 to bei einem Lastfaktor 3 erhöhen.

@ Alle: Das „Essen“ bezog sich auf den geplanten Werksbesuch 2008 in Brescia für alle BREMACH-Besitzer, egal wie alt dabei die BREMACH und/oder deren Besitzer sind. Dazustoßen kann jeder der sich für die Marke und das Werk interessiert, auch wenn er keinen BREMACH hat. Wie ich Marcus und seine Vorliebe für Gruppenfotos kenne, werden aber die Fremdfabrikate nicht aufs Foto dürfen, eine kleine Distanzierung zum „gemeinen Rädervolk“ muß schon sein.
Ich denke mal dafür sollten wir einen eigenen thread starten, alleine um den Termin zu fixieren ?

Bezüglich Probefahrten bei mir: Wir sind gerade dabei einen Büroraum zur reinen BREMACH Zone zu adaptieren, da gibt’s dann grundsätzlich Kaffee und Kuchen bei Besuchen.

mfg, Erich