Jedes "Standard-LSD" (egal, ob der Axialschub der Ausgleichsräder oder auf den Halbwellen als Anpresskraft verwendet wird) bremst über verschleißbedingte Reibung. Ein Schneckenraddiff lebt von der Sperrwirkung der Schnecken in eine Richtung und ist (fast) verschleißfrei.

Auch regiert es nicht auf einen Mix aus Drehzahldifferenz und Zahnkraft, sondern auf Momentendifferent und sperrt damit nicht in einem vorgegebenen prozentuellen verhältnis (das Verhältnis an "umverteilbarem" Moment) sondern ist in einem bestimmten Bereich (bis 65-75%, also wesentlich mehr als bei Std-LSD) "variabel". Wenn es so was gibt, immer erste Wahl.

Grüsse,
Peter