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hexchen #233448 06/12/2007 06:18
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Die Unterscheidung ist schwer, wie schon oben erwähnt....

Wenn es wirklich mal nicht weiter geht, soll schon vorgekommen sein, dass beim Nachfüllen des Tropfes ein Kunstfehler passiert, und man nicht genau weiss ob das vor oder nach der Schicht war etc.....

Wenn einer über Wochen im Sterben liegt, wird sich auch niemand hinterfragen, ob da jemand nachgeholfen hat....


Ein Ingenieur der nicht säuft, ist wie ein Motor der nicht läuft!
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Fastride #233449 06/12/2007 10:37
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Zitat
Selbst einem Gaul gibt man den Gnadenschuss, warum nicht einem Menschen.
Sterbehilfe ist absolut O.K.




Ich nehme an, Du würdest das dann übernehmen! <img src="/forum_php/images/graemlins/trau27.gif" alt="" />

(Auch über die Reihenfolge, die Du hier mit dem "Selbst" einführst, solltest Du aber, unabhängig vom Thema, mal nachdenken.)


Aber vielleicht ist das ja alles nur scherzhaft gemeint.

#233450 06/12/2007 10:39
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Nä...

Ich sag ja, Spezis im Spital und Gericht und nur nach genauer Abklärung..

Der Kreis Recht-Medizin-Menschenwürde muss geschlossen bleiben.

Soll nicht jeder jedem eins vor den Latz ballern und sagen, sei Sterbehilfe gewesen....


Ein Ingenieur der nicht säuft, ist wie ein Motor der nicht läuft!
Volkerki #233451 06/12/2007 20:59
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Motze, festhalten, so gehts in Kenia zum Brötchenholen
Motze, festhalten, so gehts in Kenia zum Brötchenholen
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Volker, es gibt noch viel zu erleben!
WIR haben uns überhaupt noch nicht kennengelernt.
Und mein Hund hat hier überhaupt noch nie gepostet.
Und du wärst der prädestinierte Kandidat für unsere Alten_WG.

Von mir mal einen Satz steife Ohren!

Grüße Hubertus

Last edited by flaterric; 06/12/2007 21:44.

An und ist das Leben für sich schön.
flaterric #233452 07/12/2007 09:05
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BERGE BILLA
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Ganz schweres Thema, über das sich im Besitz voller geistiger und körperlicher Kräfte noch RELATIV leicht reden lässt.

Aber die Vorgänge sind leider nicht immer so geradlinig, -leider,- meist "hängen" die Angehörigen mit dran und nicht jeder Krankheitsverlauf ist von vorne herein absehbar.

Wer soll festlegen, wie groß die Überlebens- und Gesundungschancen sind, oder ob es sie überhaupt gibt, wenn die Ärzte nur für die nächsten 6 Stunden reden können/wollen?
Auch eine Routine-OP kann mal schiefgehen, und ganz schnell liegt jemand auf der Intensiv und kämpft ums Überleben, der noch viel vor hatte, aber vielleicht mal gesagt hat, er wollte nie an einer Herz-Lungenmaschine hängen.
Was machst du,- schaltest du ab, solange es noch Möglichkeiten gibt, denjenigen (vielleicht!!) zu retten?
Wie willst du den Willen desjenigen in DEM Moment erfahren, wenn er sediert und nicht ansprechbar ist? Wieviele Menschen gibt es, die nach solchen Ereignissen wieder ein lebenswertes Leben mit Freude leben und dankbar dafür sind?

Was anderes ist es , wenn z.B. jemand unkontrollierbaren und schmerzvollen Krebs hat, aber bei vollem Bewußtsein ist und somit noch entscheidungsfähig. Ich habe das bei einer Freundin erlebt,- sie ging für ein würdevolles Ende nach Holland in ein dortiges Hospiz und hat sich vorher von allen Freunden und Bekannten verabschieden können,- das kann ein Notfallpatient nicht mehr und stürzt auch deshalb alle Beteiligten in Gewissenskonflikte.
Woher soll man da wissen, ob jemand lieber sterben will oder ob er ums sei Leben kämpfen will?
Mal ganz abgesehen vom Eid des Hippokrates, bzw. dem schon abgemilderten Genfer Gelöbnis, das jeder DR. schwören muß, an den die Ärzte,- mehr oder weniger-, gebunden sind.

Ich wüßte selber nicht, wie ich für mich entscheiden würde, wenn ich nicht mal die Möglichkeit habe mich mitzuteilen oder meinen Willen zu äußern.

Das Thema geht mir an die Leber, nicht nur weil ich es aktuell erleben muß.


Allradantrieb heißt auch nur dass man an unerreichbaren Orten festsitzt...
Billa #233453 07/12/2007 10:35
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:-)
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Die Abgrenzung ist mit Sicherheit ein Problem !

Aber die Sterbehilfe ganz zu verweigern, ist auch nicht umbedingt Menschlich.
Warum soll jemand Tage und Monate leiden, wenn es eh zu Ende geht und er frei entscheiden kann ?


Ein Ingenieur der nicht säuft, ist wie ein Motor der nicht läuft!
Fastride #233454 07/12/2007 11:34
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BERGE BILLA
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Da gebe ich dir voll und ganz Recht,- ich fände es gut und human, wenn man mit entsprechender Begleitung einen würdevollen Abgang machen kann. Solange man es noch frei entscheiden kann und schwerwiegende Gründe hat, ein absolutes JA.
Für mich wäre die persönliche Voraussetzung aber z.B. eine schwere, unheilbare Krankheit, die mit unerträglicher Qual verbunden ist.
Einfach mal so, weil das Leben mich grad mal nicht auf der besten Welle mitnimmt,- nein, das finde ich inakzeptabel.

Dann hätten ja viele den ersten Liebeskummer garnicht überlebt!

<img src="/forum_php/images/graemlins/graem-clown.gif" alt="" />


Allradantrieb heißt auch nur dass man an unerreichbaren Orten festsitzt...
Billa #233455 07/12/2007 12:24
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Salut,

nicht grundlos wird dieses Thema oft erbittert ausgefochten - eben, weil man nicht einfach "praktisch" sein darf, sondern in sonst wenig besuchte Tiefen gehen müßte, die man in nachdenklichen Momenten mit Ethik bezeichnet. Können wir das?
Wenn man die Problematik nur von der Seite des Sterbens, des Todes angeht (so wie es eigentlich immer geschieht), ist man zwar beim Thema, man erfaßt es aber nicht. Letztlich geht es um's Leben, um die Definition: was ist das Leben, wo beginnt es, wann ist es wirklich zweifelsfrei beendet. (Und dabei meine ich hier natürlich nur den biologischen Aspekt, nicht den weiten Blick in metaphysische Regionen.)
Die ganz Alten hielten einen Spiegel vor den Mund des Kranken, legten das Ohr auf seine Brust und erklärten bei bekanntem Ergebnis den Tod! Wenn dann gelegentlich ein überraschendes Klopfen aus dem Sarg alle entsetzten Anwesenden in die kopflose Flucht trieb, war das die Fehlerquote, oder eventuell eben ein Wunder. Heute kann Leben in der Retorte beginnen und als "Vegetable" auf der Intensivstation, als eine "Unendliche Nichtgeschichte" im Koma weiterlaufen. Was aber geschieht im Koma, welchen Radius hat die gefühlte Welt für diesen Kranken? Hört er dich sprechen, fühlt er deinen Händedruck, auch wenn er nicht antworten kann? Die Wissenschaft kann da (noch) keine schlüssige Antwort geben.
Es ist nun mal in uns angelegt, alle Grenzen überschreiten zu wollen. Das Dilemma beginnt aber dort, wo wir auf diesem grenzenlosen Feld richtungslos umhertaumeln. Möglicherweise ist auch das wieder eine Chance, zu einem eigenen Standpunkt zu kommen, der (siehe oben) auf ethischen Einsichten beruht.

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