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Hallo zusammen,
Beim skizzieren enes möglichen Aufbaus sind mir folgende Gedanken gekommen.
Wenn ich einen DoKa kaufen würde wäre das Platzangebot für 4 Personen bereits vorhanden. Kaufe ich eine Eka müsste ich für 2 weitere Personen Tüv geprüfte Sitze einbauen.
Eine Doka ist je nach Fahrzeugmarke um 3000 - 5000 Euro teurer gegenüber einer Eka, aber wenn ich ich wieder in den Aufbau 2 Sitze einbaue mit integrierte Dinnette/Drehsitze und Schlafmöglichkeit wird es zum Nullsummenspiel da ich die Euros auf diese Weise wieder investiere.
Ein Eka würde aber beim Ausbau mehr Varianten zulassen.
Wer hatt sich auch schon mal Gedanken dazu gemacht oder eine Eka mit Aufbau für 4 Personen realisiert. Wo waren die Schwierigkeuten technisch/TüV? Oder sollte ich grundsätzlich von einer Eka abkommen wenn ich gelegentlich mit 4 Personen unterwegs bin?
Eure Meinungen interessieren, Gruss Kurt
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gemütlicher 4-Tonner
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Hallo Kurt
Das ist ein Thema, welches mich auch sehr interessiert, weil wir zwar in etwa 90% zu zweit, aber manchmal zu dritt unterwegs sein wollen. Zur Zeit fahre ich noch T4, aber in 1-2 Jahren will ich mein Zukunftsprojekt umsetzen und das soll ein Bremach EK werden.
Aber gleich vorweg: Wer vorwiegend oder immer mit 4 Personen unterwegs ist, kommt an einer DoKa nicht vorbei. Aber zu viert in einem doch sehr kleinen WoMo zu leben ist schon hart.
Ich plane also für 2 Personen mit 2 zusätzlichen, eher Reservesitzen in der Kabine. Diese müssen in Fahrtrichtung mit zugelassenem Sitz und Dreipunktgurten realisiert werden. Das Problem ist eher die geprüfte Montage der zugelassenen Sitze. Das geht nur mit Einzelabnahme beim TÜV und sollte unbedingt vor Baubeginn mit dem dafür bestimmten TÜV-Prüfer abgesprochen werden. Ich möchte in die selbst gebaute Bodenplatte zwei Querträger integrieren, die hauptsächlich für die Sitze eingebaut sind und von denen der hintere an die eigens dafür georderten Rahmenaufnahmen geschraubt ist. Das kann man eben nur bei einem Kleinserienwagen so individuell ordern. Stabiler kann man das nicht machen und ich glaube, das gibt keine Probleme beim TÜV. Aber definitiv angefragt habe ich deshalb noch nicht.
Bei meiner Planung befinden sich die beiden Sitze ganz vorne in der Leerkabine und ein großer Durchgang zur Fahrerkabine, also etwa 110x60 cm sorgt für die notwendige Kommunikation. Die Sitze sollen durch einfachen Umbau tags zur Dinette und nachts zu einem Einzelbett verändert werden. Das hat allerdings den Nachteil, dass man auf dieser zweiten Sitzreihe wesentlich unbequemer sitzt als vorne. Bei mir kein Problem, soll ja nur die Ausnahme sein.
Dahinter gleich kommt der Eingang, gegenüber die Küchenzeile und hinten das Bett, ebenfalls als Querschläfer ausgelegt. Wie breit das Bett wird, hängt von Aufbaulänge und Breite der Küchenzeile ab. Auf eine abgetrennte Dusche mit WC oder Badewanne muss ich verzichten, PortaPotti genügt.
Jetzt aber schnell abschicken, sonst ist es weg
Sepp R
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Ich will noch etwas nachschicken zu meinem letzten Beitrag.
Den Haupt-Nachteil der DoKa sehe ich in der schlechteren Nutzbarkeit er zweiten Sitzreihe zum Wohnen. Erstens ist die Breite mit vielleicht 150 cm innen für einen Querschläfer zu kurz, dann sind die Wände schlecht isolierbar gegen Wärme, Kälte und Lärm und es gehen einfach knapp 1 Meter Aufbaulänge verloren.
Es ist Geschmackssache, aber mir gefällt eine Doka mit dicker Kabine dahinter auch garnicht.
Sepp R
Last edited by SeppR; 18/01/2008 12:55.
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@ Kurt
Frag mal auf der MFK nach was die grundsätzlicvon der Nachrüst Lösung halten - wenn die dann irgendwas von Einzelabnahme und DTC Prüfung erzählen vergiss es, kannst dann abhaken das Thema.
Ich weiss es nicht darum nachfragen - ich stells mir als nahezu unmöglich vor aber wer weiss, vielleicht gehts ja doch.
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viermalvierer
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Ich habe vor drei Jahren einen Iveco Daily Kastenwagen Jg 96 mit eingetragenen 3 Sitzplatzen zu einem Wohnmobil umgebaut. Ich habe hinter dem Fahrersitz eine Doppelsitzbank von Reimo eingebaut. Jetzt habe ich fünf eingetragene Sitzplätze.( MFK Luzern )
Jetzt kommt aber der Hacken. Ich hatte mich natürlich vor dem Umbau bei der MFK( TüV ) über die gesetzliche Regelung über den einbau von zusätzlichen Sitzen für Fahrzeuge bis 3500kg informiert. So gibt es beim Einbau von Sitzen in Fahrzeuge die vor dem 1.10.1998 typengeprüft bzw. vor dem 1.10.1999 verzollt/hergestellt wurden, keine Regelung. Bei Fahrzeugen die jünger sind, wird eine Einzelabnahme verlangt, oder der Fahrzeughersteller weist auf spezielle Befestigungspunkte fur Sitze hin. Ich denke es wird recht schwierig und teuer. Bei Eigenbau praktisch unmöglich.Wie das in D und A ist kann ich nicht sagen.
Fredy
Last edited by Omani; 18/01/2008 19:37.
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Also hier seid ihr ein wenig zu pessimistisch.
Einzelabnahme bedeutet ja nur, dass es sich nicht um eine bereits zugelassene Serie handelt und der TÜV-Mann nicht nur eine Zulassungsplakette abhaken muss. Man braucht dazu einen kompetenten Prüfer, der sowas öfter macht und den muss man erst suchen und dann mit den Plänen fragen. Eine Kollisionsprüfung oder ein Gutachten mit Ausreißversuch wird nur bei industrieller Serienproduktion verlangt. Wäre ja auch Blödsinn, sein Teil bis zur Vernichtung zu prüfen.
Aber es stimmt natürlich schon: Die neue Gesetzeslage gilt erst seit wenigen Monaten und es gibt noch keine Erfahrung darüber, wie die Prüfer diese Bestimmung auslegen. Gewisse Ängste sind durchaus verständlich. Deshalb vor dem Bau Prüfer fragen und sich nicht vom ersten Sturkopf in Blaukittel entmutigen lassen.
SeppR
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Hallo,
@Sepp R. das sehe ich genau so wie du!
Zum zertifizieren mal meine laienhafte Sicht der Dinge.
Der Bremach DoKa ist zertifitiert für 5 Personen, im hinteren Teil ist eine geprüfte Sitzbank die den Vorschriften entsprechend verbaut ist, so weit habe ich das begriffen.
Wenn ich jetzt eine Ekab nehme sind die Haltepunkte am Chasis doch nicht verschwunden, nehme ich nun noch eine zertifizierte Rückbank oder Sitz mit technisch geprüften Rückhaltesystem und montiere sie am Rahmen oder Boden der den Vorgaben entspricht müsste es rein technisch gehen oder liege ich total falsch? Das dies schwierig sein kann oder wird ist mir auch klar.
Das mit dem Gewicht in Afrika oder besser gesagt das Gewicht das erst in Afrika da zu kommt ist auch nicht mehr ganz so einfach. Auch in Afrika haben sie gelernt das ein Fahrzeug das an den Hauptachsen fährt gewogen werden kann. Auch können sie einen Typenschein lesen, wenn da 3500 Kg drauf steht und die Waage dann zB 4200Kg zeigt huscht den Beamten ein Lächeln übers Gesicht wenn Einkommen entstehen um ihre Staatskassen zu füllen und so ihr Lohn ende des Monats überiesen wird.
Das sie nicht wie in Europa eine technische Nachprüfung machen ist eine andere Story zu mal man dann ja vll 600 Km später wieder den Fiskus sponsort.
Versicherungstechnisch bei einem Unfall steht man vermutlich mit Uebergewicht (nicht meins) dann auch in diesem Kontinent mit kurzen Hosen da.
Entweder ich schaffe es auf 3500Kg was mir immer unrealistischer erscheint oder ich werde den sicheren Weg gehen und kann dann dafür Sandbleche ohne Ende montieren :-)
Gruss Kurt
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@ Sepp
Das ist ein Schweizer Fahrzeug wovon hier geredet wird - da kann er nicht einfach mal zum TüV fahren damit.
Unsere Prüfer sind da extrem korrekt und streng was solche umbauten angeht.
Die Antwort von Omani sagt so ziemlich alles was man Wissen muss.
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Hallo,
habe bei der MFK (TüV)Münchenstein BL einen Ansprechpartner gefunden der für die Zulassung von Sonderaufbauten massgebend ist. Ich habe gemerkt das die Jungs wenn man sie schon bei der Planung mit einbezieht sehr hilfsbereit sind und die Tipps zum vermeiden der ärgsten Fehler sind auch nicht ohne.
Mir scheint wichtig wenn das Konzept in der Theorie steht dies Jungs mal in die Plänes schauen lässt bevor die erste Senkschraube gesetzt ist.
Wenn ich dann schon von Anfang an merke das sich dies nicht ausgeht habe ich mindestens einen Haufen Euro und Aerger gespart.
Gruss Kurt
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Ja, Beamaten sind oefters fast wie Menschen.
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