grundsätzlich geht beides.

bei einem diffschaden im off macht es natürlich sinn, das diff abzuklemmen, welches
defekt ist.

ist das diff hinten z.b. defekt, kommt die kardanwelle runter und die steckachsen
werden ggf. gezogen. das diff bleibt drinn und die beiden löcher an den rädern
(da, wo die mitnehmer sassen, werden verschlossen. modell peter reicht).
der hinweis mit der handbremstrommel ist sehr gut, ich hatte meine auch schon mal
verloren. ist ärgerlich.

vorne werden die beiden achsstummel gezogen, löcher wieder verschlossen,
kardanwelle ab.

ob die steckachsen gezogen werden müssen oder nicht, hängt von der art des
schadens ab. wenn sich im defekten diff etwas verkantet, reisst man u.u. bei
kurvenfahrt noch die steckachsen ab. wäre schade drum.

wird nur kurz mit einer achse gefahren oder sind die diffs noch in ordnung,
können die steckachsen natürlich drin bleiben.

wenn man die wahl hat, dann sollte die hintere achse den antrieb übernehmen,
da die antriebswellen in der vorderachse (homokineten) über gebühr belastet
werden und zudem lästig im austausch sind (und teuer).
dauerhaftes fahren mit nur einer achse nudelt recht flott die kreuzgelenke
aus, ist also eigendlich nur eine "buschlösung".


whipple-scrumtious fudgemallow delight