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Als ich vor kurzem mit meinem Disco auf dem Heimweg war, fing es an zu regnen. Nichts neues in D. Also Wischer einschalten und gut ist, doch weit gefehlt. Der Scheibenwischer bewegte sich im Schneckentempo (ich drehte sofort aud die schnellste Stufe)  gaaaans langsam nach oben, um plötzlich im Stillstand zu verharren  . Also, Warnblinker an (logischerweise passiert so etwas immer auf der Autobahn) Standspur erahnen und dort angehalten. Tür auf und versucht, mit der Hand den Wischer zum Arbeiten zu animieren  . Und siehe da, er funktionierte wieder. Zu Hause habe ich dann die Kiste abgestellt und überlegt, was ist zu tun. Doch aus Zeitgründen bin erst am WE (Sonntag) dazu gekommen, mich tiefer in die innereien des Scheibenwischers zu vertiefen. Also, Abdeckung ab, Scheibenwischergestänge ausgebaut und ersteinmal gereinigt. Gestänge vom Motor gelöst und siehe da, die Scheibenwischerwelle auf der Fahrerseite war festgebacken. Erster Gedanke, Landy Depot sollte eine neue Welle haben. Also, Teilekatalog gewälzt und siehe da, die Wellen gibt es nicht einzeln, sonder nur komplett als komplettes  Wischergestänge mit Motor. Preis: 200,- Euronen  200 Euro, Nein Danke. Also, den ganzen Gammel (die Wellengehäuse sind komplett aufgerostet) gereinigt, Rost entfernt, um dann den Versuch gestartet, die Welle auszubauen. Zu erst muss man den kleinen Ring finden, der die Welle auf dem Gehäuse fixiert. Mit einem Minimini flachen Schraubendreher konnte dann der Ring geöffnet und dann schließend abgezogen werden, logischerweise wird er dabei verbogen. Dann die Welle mit Rostlöser eingesprüht und mit der Zange (Rohrzange) versucht zu bewegen, aber es war sehr schwer. Ander Taktik: In Rostlöser einlegen, doch auch nach nach 24 Stunden im Rostlöser  . So blieb mit am Montag nur noch eine Lösung übrig: HAMMER. Dat Dingens eingespannt im Schraubstock, mittels Hammer und Zange (wegen der Bewegung) wurde dann die Welle ausgebaut. Die Welle und die Führung mit Schmiergelleinen gereingt, die Führungen geölt (Messing oder Kupferbuchsen) und mit Silikonfett wieder eingebaut. Den Ring wieder aufgesteckt und mittels eine Flachzange beigebogen, geht gut und ist einfach. Anschließend das ganze Gestänge nochmals gereinigt, entfettet, die beweglichen Teile abgeklebt, mit Zinkspay behandelt und anschließend schwarz lackiert.  Sieht jetzt das Gestände aus wie neu. Dann wurden die Gummiteile, die ich vorher schon gereinigt und eingeschmiert hatte (Gummipflegemittel) wieder montiert und dann den ganzen Kram wieder ins Fahrzeug eingebaut. Die Wischerarme wurden jetzt mit VA Muttern (M8) befestigt, da die Originalmuttern nur noch aus einem Haufen Rost bestanden. Zündung an und siehe da, er wischt wieder wie neu und ich habe 200,00 Euronen gespart.  Gruß
Volker D Fernmechaniker, 130er TD5 Ambulance, Santana Ligero 88 & ex. CT-Discofahrer Jeep may be famous, LAND-ROVER is Legendary"----*
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Der will sich nicht abwürgen lassen, der kämpft
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Der will sich nicht abwürgen lassen, der kämpft
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Ach Volker,
Dein Post macht mir ein ganz schlechtes Gewissen ob meiner Faulheit. Zur Zeit behebe ich alles, was nicht durch Tanken, Fluessigkeiten-Nachfuellen oder den Wechsel von Birnchen zu beheben ist durch einen Fahrzeugwechsel.
Gruesse,
Jochen
Jochen
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Hallo Jochen, würde oder müsste ich eigentlich auch mal machen, aber ich hänge an der Kiste.
Ich hatte in den letzen Jahren so wenig Zeit, das ich selbst die einfachten Dinge in einer Werkstatt habe machen lasse, obwohl ich eine relaitv gut ausgerüstete Werkstatt hätte nutzen könnte. Wie heißt es doch so schön: Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe.
Weißt Du, wenn man nachher nicht immer darüber lachen könnte, wäre die ganze Geschichte schon wirklich traurig, vorallem wenn man sieht, das es für den Disco quasi als "Buschfahrzeug" die einfachsten Dinge nicht einzeln gibt. Aber dann hilft wieder nur die Buschlösung: Augen zu und Hammer drauf!
Ach was ich noch vergessen habe, beim rumturnen im Motorraum schaute ich mir den Entlüftungsstopfen auf dem Thermostat näher an und entschied mich ganz spontan, diesen mal aufzudrehen. Es ging ohne Werkzeug, der Deckel war schon fast abgebrochen. Mit Hilfe eines Messers, Schraubendreher und schmalen Flachmeisel wurden die restlichen Plastikteile aus dem Gewinde entfernt und anschließend miitels eines Messingstopfens (1/2 Zoll kurzes Gewinde) wieder abgedichtet. Vorsicht, es gibt 2 verschiedene 1/2 Zoll Verschlußstopfen, die unterscheiden sich in der Gewindelänge. Zu langes Gewinde kann unter ungünstigen Umständen den Thermostaten beschädigen, daher immer nachsehen, das man eine sehr kurze Ausführung findet.
Gruß
Volker
Volker D Fernmechaniker, 130er TD5 Ambulance, Santana Ligero 88 & ex. CT-Discofahrer Jeep may be famous, LAND-ROVER is Legendary"----*
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"Zur Zeit behebe ich alles, was nicht durch Tanken, Fluessigkeiten-Nachfuellen oder den Wechsel von Birnchen zu beheben ist durch einen Fahrzeugwechsel." der ist auch nicht schlecht. 
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