ich hab da mal ein paar messungen gemacht, bezüglich der fliessviscosität
von pflanzenöl / diesel mischungen in bezug auf verschiedene temperaturen.

ums kurz zu machen:

als grenzkriterium habe ich die fliessviscosität von diesel bei -10 grad (sommerdiesel)
(ohne ausflockungen) genommen.

als ergebnis kam heraus: reines pöl hat bei temperaturen von 90 grad eine
vergleichbare fliessviscosität wie sommerdiesel bei -10 grad.

ohne vorwärmung oder 2-tank system sind aus der sicht der fliessviscosität
10% zumischung vertretbar (bei temperaturen über 0 grad),
ohne die mechanik über gebühr zu belasten.

eine gewisse faustregel lässt sich aus der linearität der messdaten ableiten:
für jede 10% mehr pöl benötige ich 10 grad mehr an temperatur, um eine
gleiche (ähnliche) fliessviscosität hin zu bekommen.
(also, morgens 10 grad, kann ich 10% pöl, morgens 20 grad, kann ich 20% usw...)

gemeint ist jedoch die temperatur vom diesel, nicht die lufttemperatur.
es mag schon sein, dass man sommers über 30 grad hat, aber morgens früh
hat der tankinhalt keine 20 grad.

eine zumischung von 20% bringt allerdings keinen wirklichen einspareffekt.
von daher ist diese überlegung eigendlich hinfällig. zumal das verfahren
von pöl inzwischen steuern verlangt. auch auf eigenem grund und boden.

und, gemessen wurde nur die fliessviskosität. andere parameter wurden nicht
erfasst.


unterhalb 0 grad würde ich persönlich davon dringend abraten, pöl in den
diesel zu mischen, die viscosität steigt exponentiell an.

Last edited by rovervirus; 20/05/2008 13:43.

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