@ "Konzept Baustellenkipper"
Die Aufbaurichtlinien kommen vom 4x2 und decken mit der Baustellenerfahrung etwas anderes ab ale ein Fernreisemobil mit Koffer: Der Zwischenrahmen unterd em kipper veretift den Rahmen ein wenig, aber die offene Pritsche/Mulde ist weiterhin "torsionsweich". damit arbeitet alles und gut ist's.
Ein geschlossener Koffer ist torsionssteif; wenn ich jetzt dem Rahmen die Option "Lastabbau durch Verwindung" nehme, wird der Rahmen zwischen Fahrerhaus und Koffer überbeansprucht - jetzt mag das beim schwerern fahrzeug mit vielen Straßen-km nicht rasch augenscheinlich werden, aber die hinter der Kabine abgebrochenen Toyota-Rahmen sind uns sattsam bekannt. Fürs Campen auf der nassen Wiese wird das nicht auffallen, für tausende km Wellblech mit Grube links, Grube rechts führt an der Dreipunktlagerung kein Weg vorbei - schaut euch die großen "Elefanten" an: Als Baustellenkipper wird auch keien Dreipinkt- oder Rautenlagerung verwendet, beim "Womo für den Scheich" schon. (und ich hoffe, dass Iveco da bald die Richtlinien für Sonderaufbauten nachschiebt)

@ Ort des Festlagers
Das sind wirklich Glaubenskriege: Beim Festlager vorn bewegt sich der Aufbau absolut weniger, dafür muss ich beim Loslager die (meist) höheren Kräfte abfangen..ok, beim Womo mit hinreichend langem Radstand und guter Gewichtsveretilung vielleicht nicht.
Beim Festlager hinten ist die "lkw-typische" Hinterachslast gut aufgehoben, aber die Wank-Anregung auf den Koffer größer. Es gibt alte BW-Untersuchungen, die dann zum G-Kat geführt haben, in denen extreme Beschleunigungen "hinten im Eck" gemessen wurde - der Soldat, der dort sitzt, gilt nach einer gewissen Einwirkungsdauer als kampfunfähig.

Grüsse,
Peter