Tach,

bitteda,meinLaienSenf: wink

Pellets funktionieren ganz gut. Mit dem Monopol das stimmt. Ach, wo ist man nicht ausgeliefert. Und nicht jeder wohnt so, daß die Bäume direkt in den Ofen fallen.
Der Kessel hat vielleicht 2000€ oder so (gibt ja auch Förderung. Im Moment sogar recht üppig) mehr gekostet als Öl. Ist ein KWB. Ich glaube, der ist ziemlich ordentlich. Zumindest verbrennt er so sauber, daß der Schornsteinfeger ganz entzückt ist. Vor 2Monaten noch waren Heizkosten damit auf dem Niveau von 60% verglichen mit Öl. Wir sind damit durchaus zufrieden. Wie die Preise in 30Jahren sind - wer kann das sagen. Man wird doch ständig in Alternativen gedrängt, die erst günstig sind und wenn "alle" dort sind, dann wird es auf einmal verteuert. Beim Dieselauto binnen der letzten 10Jahre ja auch geschehen. Jedenfalls amortisiert sich der KWB in 2-3 Jahren gegenüber Öl. 2x im Jahr den Brennerraum gesäubert (Asche dient als Dünger). Das war´s. Putzig ist, daß aus 5Tonnen Pellets am Ende nur 30-40Liter Asche werden, die wir verdüngen können.
Wer Preise vergleichen will - 1000Liter Öl entsprechen 2000kg Pellets, wärmetechnisch.

Die Solare Brauchwasserunterstützung. Naja. Uns wurde das alles so nahegelegt. ISt ja auch schön. Meine Rechnung ist nur so, daß sie an Ertrag einen Gegenwert von 250Kilo Pellets bringt im Jahr. Bei einem Tonnenpreis von 220Euro an Pellets - da muß die Anlage schon Jahrzehnte laufen, bis sie sich rechnet. Bleibt das "Grüne-Daumen"-Gut-Gefühl. Und, daß der Kessel im Sommer nur seltenst laufen muß. Wenn wir noch einen Heizstab in den Boiler täten, dann könnte er ganz ruhen. Tja, mit 3 Personen brauchen wir nicht Unmengen an Wasser. Mich wundert, warum alle Leute Solarkollektoren haben. Ist das nur, weil Installateure daran verdienen und entsprechend beraten ? Oder ich habe mich völlig verrechnet. Ist nämlich so, daß Vaillant unsere Röhren zeitweise außer Betrieb nahm und gegen neue ersetzte (es müssen mal welche geborsten sein). Und in der Zwischenzeit wurde der Ertragsausfall in Euro ersetzt. Die haben so viel überwiesen, daß die Anlage nach meiner Rechnung 4-5Jahre laufen müsste. Ok, die wollten aus Kulanz sich großzügig verhalten, aber verschenkt wird nirgendwo was. Vermutlich rechne ich falsch. Oder der Solarzähler ist nicht richtig kalibriert. Ist mir auch egal.
Macht die Heizungsunterstützung denn echt Sinn ? Das doofe ist doch, daß die Anlage immer dann viel leistet, wenn man sie gerade nicht braucht. Nämlich im Sommer.

Erdwärme haben wir uns überlegt. Nachteil ist, daß überhaupt nicht alle Installateure damit Erfahrung haben. Also wollen diese es nicht sehr empfehlen. Spielt bestimmt eine Rolle. Na, jedenfalls schien die Berechung und Auslegung der Anlage für ein 100Jahre altes Haus zu schwer. Zu unsicher. Und die Hochrechnungen landeten auf Umlaufbahn des Saturns. Bei uns hätten sich Erdbohrungen angeboten. Offenbar bohren die Betriebe nach Pauschale. Und wenn zwischendrin schwer-bohrbarer Boden kommt, dauert das Bohren länger. Wenn man aber nach pauschaler Zeit aufhört, ist die Bohrung nicht so tief. Hätte ich das kontrollieren können ? Teuer ist das so oder so. Am Ende wären 2 Bohrungen nötig gewesen. Wenn man einen Fluß oder andere sichere Wasserzufuhr hat, kann das günstiger ausfallen. Auf alle Fälle wollten wir nicht 25.000(billigste) bis 45.000Euro(teuerste) für eine Heizanlage einplanen. Ist wohl verständlich.


Geschickt ist der Kachelofen im Wohnzimmer. Der verdaut alles smile Wie gemacht für ganz viele Holzabfälle von der Renovierung. Das ist eine total sinnvolle Ergänzung.
Ich muß aber auch mal sagen - das "Holz machen", so Männlich es sein mag smile Es braucht dazu halt Bäume an die man ran darf. Dann das Gerät dazu. Vom Sicherheitsrisiko will ich nicht reden, das gehört nicht hierher. Wie viel Zeit verbraucht man denn beim Fällen, entasten, bergen, Meter-enden-machen, abtransportieren, Spalten, schichten, in-den-Ofen-tun ? Normalerweise wird man die Zeit nicht rechnen. Spaß macht es ja auch. Und hält fit. Aber - kann man es noch tun, wenn man 70Jahre alt ist und Kinder schon lange aus dem Haus ? Und zu welchem Ergebnis kommt der nüchterne Rechner, wenn er die ganzen Arbeitsstunden summiert ? Zumindest ein Handwerker, den ich kenne, sagt daß er lieber mal einen Bau mehr annehmen kann für gelegentliche Samstagarbeit und sich für die Rechnung dann Öl bestellen. Ich meine, beim Holz ist es sehr Geschmackssache und eine Frage von Schön- oder Schlechtreden.
Es gibt dabei ja auch die Alternative von Holzbriketts. Wenn man da eine gute Quelle hat. DAS könnte ganz gut aussehen damit. Es sind erstmal ja nur Sägeabfälle, die - ebenso wie Pellets vormals - noch weiterutilisiert werden. Gut lagerbar. Total trocken. Machen fast keine Asche. Sauber. Und können manchmal (Postenbörse, Baumarktausverkauf) billiger sein, als Pellets.
Beim Holz nehmen wir, wo wir gerade mal gut herankommen. Und was eben gerade günstig ist. So läuft das ganz gut.

Das EINE Optimum gibt es nicht. Es muß erst noch entwickelt werden. Alles, was ich kenne, ist nicht nachhaltig, oder derart, daß es nicht für Versorgung einer Republik reicht.
Schon irre, oder ? 2-3 ganze Generationen haben bisher sich und ihren Wohlstand auf Öl aufgebaut. Mußte ja klar sein, daß das nur befristet geht. Trotzdem, nur weil´s das Einfachste war, hat man damit angefangen. Sei´s drum.

Hat jemand eine Idee, wie man sich einen Speicher basteln bzw. berechnen kann der so groß sein soll, daß man ihm im Sommer mit Solar aufheizt und dann im Winter damit längere Zeit heizen kann ? Vermutlich nicht realisierbar. Kam nur drauf, weil jemand mit SChwimmbad im Garten das Wasser durch Solarfelder pro Tag um 3Grad aufheizen kann. Wenn jetzt jemand sagt, daß ein 40000liter-Speicher reicht und wie man sowas regelt, vielleicht könnte jemand anderes da was draus machen.


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