Ihr versteht mich falsch, dass der Beamte seinen Jungen zur Aussage 'zwingt' finde ich auch unter aller Sau. Und ich würde auch was dagegen unternehmen. Aber es überhaupt so weit kommen lassen, dass finde ich bedenklich. Vorallem, wenn er ja schon weiss, dass die Thempoübertretung rechtens ist.
ich habe es verstanden und bin der gleichen Meinung.
Herr Michael X hat einen Tempoverstoß begangen und weiß es auch. Es existiert ein sicheres Beweisfoto und die Behörde hat versucht, über den Halter des KFZ den Fahrer zu ermitteln. Der Halter machte anscheinend keine Angaben (außer "ich war es nicht und ansonsten weiß ich nix") und die Behörde ist also gezwungen, den Fahrer anderweitig zu ermitteln. Über einen Abgleich der Meldedaten der "Personen im näheren Umkreis des Halters" scheint das auch gelungen zu sein, Herr Michael X ist dringend tatverdächtig.
Um den Fahrer zu ermitteln, ist es nicht unbedingt notwendig, ihn persönlich aufzusuchen, die Behörde könnte Herrn Micheal X den Bußgeldbescheid zuschicken und einfach abwarten, was dieser unternimmt.
Diese Aktion mit dem Sohn des Herrn Michael X war also sinnlos und ist zu verurteilen.
Trotzdem stellt sich mir die Frage, wieso Herr Michael X die Behörde zu solchen Maßnahmen animiert und reichlichst Kosten verursacht, die die Allgemeinheit zu tragen hat.
Was soll dieses dämliche Spielchen, die erwischen dich sowieso ?!
Also gleich am Anfang zu zahlen, hätte lockere 15 Euro gekostet und alles wäre gut.
Jetzt müssen sich reichlich Mitarbeiter einer Behörde mit dem Fall befassen und viele Kosten entstehen. Einen ganz kleinen Teil davon darf auch Herr Michael X tragen, da ihm die Gebühren eines Bußgeldbescheides mit 25,20 Euro auferlegt werden. Das ist rechtes und kann nicht beanstandet werden.
Anscheinend liegt hier ein Kleinkrieg mit den Behörden vor, der auch gerne mal 25,20 Euro "wert" ist.
Wenn der Sachbearbeiter der Führerscheinstelle auf Zack wäre, deine Ex bekäme eine Fahrtenbuchauflage !
Gruß
Jens