Persönliche Impressionen, 1:
Nach einem umgebauten Feuerwehrkoffer am U404 war ein ausgebauter Nato-Funkkoffer 2x3m auf einem ÖAF Husar (Kleinserie fürs österr. Bundesheer aus den 60er-Jahren, MAN/VW VAryman-Kategorie der reinste Luxus für 5 Wochen Nordafrika, schwerstes Gelände.

Persönliche Imprssionen, 2:
Der österr. Aufbauer L. (Name auf Anfrage, will keine Werbung machen - liegt einfach näher, da kommt man leichter zum reden) schafft expeditionstaugliche Aufbauten auf irgendwas zw. 3 und 3,5m Aufbaulänge mit knapp 3,3t Leergewicht, also in Europa unter 3,5t argumentierbar.

Kommentar zum Thread:
Wenn wir jetzt immer größer werden, wird das eben ein Fahrzeug mit Allrad für die nasse Wiese - wer das will, ist mit dem Transporterunterbau gut bedient, und die 7,5t-LkWs haben auch nur 3t Nutzlast. Wer ein "extremes" Expeditionsfahrzeug will, kann kleiner und leichter bleiben (und wenn mit dem passenden Führerschein doch 4,5t Kampfgewicht harauskommen, auch gut) oder wird sich am 7,5t-LkW versuchen (und mit 7,5t mit den heute verfügbaren Fahrgestellen auch in ein Gewichtsproblem laufen).

Die Weinsberg Antwort (oder marketingtechnisch gesehen "Selbstbeschränkung") LEV gefällt mir da recht gut, dann nehme ich auf den Transportern die kleinen Räder, freue mich über die Traktion und gut ist's. Die vermeintlichen "eierlegenden Wollmichsäue der anderen sind für mich Demofahrzeuge zum Abtesten des Markts.

Grüsse,
Peter