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Jungfrau
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Jungfrau
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Hallo zusammen! Ich fahre seit vielen Jahren einen 300 GD, ohne jemals eine Panne gehabt zu haben. Vor ein paar Wochen hatte ich nun zum ersten Mal Probleme mit der Kraftstoffzufuhr. Ab und zu liess die Leistung nach und das Auto ruckelte zeitweise. Nach dem Wechseln des Kraftstofffilters war es wieder das Selbe. Ich habe nun die Dieselleitung am Filtergehäuse gelöst und mit Pressluft in Richtung Tank durchgeblasen, was auch an deutlichen Blubbergeräuschen zu hören war. Den Tank habe ich (eingebaut) kräftig geschüttelt und dann sofort komplett abgelassen (ca. 50 Liter). Es hat sich aber wesentlich weniger Dreck im Tank befunden als ich erwartet hatte. Bei der Gelegenheit habe ich auch den Geber für die Tankuhr gereinigt. Nach dem Auffüllen des Tanks lief das Auto auf den ersten zwei Kilometern gut, bis sich ganz schlagartig wieder die selben Symptome einstellten und das Auto dann auch stehen blieb. Auffällig ist, das ich nach einer gewissen Standzeit wieder starten und ein paar Kilometer fahren konnte. Den Kraftstoffilter hatte ich mittlerweile ein zweites Mal gewechselt, ohne Ergebnis. Aufgefallen ist mir auch, dass sich im Filter zu wenig Kraftstoff befand. Es fehlt also irgendwo am Zufluß. Nun habe ich den Tankgeber wieder ausgebaut und mir die "Innereien" vom Dieselfass mit der Taschenlampe angeschaut. Man sieht rechts von der Mitte so ein weißes Kunststoffteil, das aussieht wie ein umgedrehtes "Nachthaferl", mit einem Loch in der Mitte. Und dann ist da noch dieser Schlauch, der scheinbar quer durch den Tank verläuft. Ich habe den Schlauch mit einem Draht aus dem Tank gefischt und siehe da, das rechte Ende war mal irgendwo draufgesteckt, lag aber nun lose mit dem abgebrochenen Anschlußteil im Tank und zwar mit der offenen Schlauchseite am Tankboden, nicht schräg, sondern fast im rechten Winkel. Könnte es sich hierbei um die Ansaugleitung handeln? Oder ist das der Rücklauf? Ich vermute aber, dass der Rücklaufschlauch auf den Tankgeber gesteckt ist.
Ich wäre euch sehr dankbar für ein paar Tips.
Grüße aus Bayern Helmut
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Mogerator
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Mogerator
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Hallo Helmut,
welche Baureihe? 460 oder 463?
Mach mal Bilder von den Teilen, vielleicht wird es dann einfacher.
Grundsätzlich kann es aber schon sein, daß die Ansaugleitung sich gelöst hat. An den Rücklauf glaube ich eher nicht, der geht eh nicht bis unten in den Tank.
Grüße DaPo
Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.
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Jungfrau
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Jungfrau
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Hallo DaPo,
es handelt sich um die Baureihe 463. Vom Tankgeber geht eine ziemlich dicke Leitung in Richtung vorne. Ich schaue morgen mal, ob ich die Leitung verfolgen kann und mache ein paar Fotos.
Vielen Dank schon mal! Gruß Helmut
PS: Einen Mog hatte ich auch schon mal. Ich hatte damals einen 404 S auf 5-Zyl.-Diesel umgebaut. Mit orginalem Schwung und Anlasser vom Benziner. Dem 24 V Anlasser wurde damals ein 12 V Anker eingebaut, damit er den Diesel auch anwirft. Hat funktioniert! Dauerorgeln war natürlich nicht drin, da hätte man den Anlasser verbraten.
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Feldschrauber
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Feldschrauber
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Tach auch,
nur um die üblichen Verdächtigen auszugrenzen: Bildet sich Unterdruck im Tank? Einfach nach einigen gefahrenen Kilometern mal den Tankdeckel öffnen. Der Tank "Luft ziehen" ist´s nur die Tankentlüftung.
Mf"G" Fabian
Da macht man was mit, mit sich...
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Jungfrau
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Jungfrau
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Hallo Fabian und DaPo,
der G stand neulich 3 Tage im Hof (Schatten) und als ich den Tankdeckel öffnete, hat man deutlich gehört, wie der Tank ertmal Luft gezogen hat. ich hab mich gleich mal tierisch gefreut, eine Probefahrt mit offenem Deckel gemacht und siehe da, nach etwa 1,5 kilometern stand ich schon wieder mit dem gleichen Symptom ... Leistungsverlust, Ruckeln und die Karre steht!
Nun steht er wieder zu Hause auf der Hebebühne. Die Schläuche habe ich mittlerweile so gut es ging verfolgt: Der Rücklaufschlauch führt über den Tankgeber in dessen Inneres. Wahrscheinlich sollte so auch gleich der Schwimmer sauber gehalten werden (tat es aber nicht, der sah aus wie ein schwarzer Klumpen). Auf der Unterseite des Tankes befindet sich rechts von der Ablauföffnung eine runde Metallplatte mit etwa 5-6 cm Durchmesser in dessen Mitte eine Kraftstoffleitung endet. Ich nehme an, dass es sich hier um die Ansaugleitung handelt. Die Leitung hatte ich nach der Entleerung des Tankes gelöst, es kamen aber nur wenige Tropfen Diesel raus. So wie ich das sehe, führt diese Leitung in die Mitte des weißen Kunststoffbehälters, der sich da im Tankinneren Befindet (umgedrehter Nachttopf mit Loch). Es könnte jetzt noch möglich sein, dass sich ja im Inneren dieses "Topfes" Dreck befindet, der sich beim Ablassen des Tankes auf Grund der Konstruktion gar nicht lösen konnte. Nun stellt sich für mich die Frage, ob ich die runde Metallplatte auf der Tankunterseite lösen kann, ohne dass die ganze Konstruktion auseinanderfällt. wenns geht und er Topf im Inneren an Ort und Stelle bleibt, dann könnte man das integrierte Behältnis wohl auch reinigen.
Was ich aber immer noch nicht weiß, ist die Funktion des Schlauches, der mit einem abgebrochenen Ende im Tank rumschwimmt! Fotos konnte ich noch keine machen, weil mein Junior die Akkus aus meiner Kamera zweckentfremdet hat und nun Ersatz ranschaffen muss.
Viele Grüße, Helmut
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Suchtiger
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Suchtiger
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Hallo Helmut, Du hast eine PM Gruss Eisbaer
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Feldschrauber
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Feldschrauber
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Hallo Helmut, die große Platte ist ein Filter. Sollte dein Tank stark verdreckt sein, ist unter Umständen der Filter auch zu. Nach dem Lösen des Filters, kann man den Chatch-Tank "umherschieben". Ist soweit kein Problem, er muß nur beim einschrauben des neuen/ gereinigten Filters wieder in Position gebracht werden. Die lose Leitung ist wenn mich nicht alles täuscht der Rücklauf. Dieser geht normalerweise in den kleinen Chatch Tank, um bei annähernd lehrem Tank noch etwas länger durchzuhalten (Der Betriebsstoff muss nicht extra wieder "eingefangen" werden) Sollte nicht dein primäres Problem sein.
Mf"G"
Fabian
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Jungfrau
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Jungfrau
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Hallo Fabian,
vielen Dank für Deine Auskunft. Ich lasse den Tank nun noch einmal komplett ab und mache mir ein Werkzeug, um den Filter zu lösen. Auf das Innenleben bin ich schon mal gespannt. Im Tank selber war eigentlich weniger Dreck als erwartet. Ich habe mit dem G schon einige tausend Liter Rapsöl verfahren und da kann es schon mal passieren, dass man eine Lieferung bekommt, bei der sich ziemlich dickflüssige Ablagerungen am Tankboden absetzen. Vielleicht hat ja der G was abbekommen. Bei einem der Traktoren hatte ich ein ähnliches Problem schon mal. Allerdings ist da die Technik einfacher. Da gibts nur eine Saug- und eine Rücklaufleitung, auch wenn der Tank 300 Liter fasst.
Viele Grüße Helmut
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Hallo Fabian,
ich habe nun den Tank noch einmal abgelassen und den Filter aus dem Chatch-Tank ausgebaut. Aus diesem integrierten Minitank oder Filtergehäuse, der ja eigentlich nur den Filter der Ansaugleitung umgibt, kam eine Brühe, die mit Unmengen von kleinen und größeren Klumpen durchsetzt war. Dementsprechend hat auch der Filter ausgesehen. Den ausgebauten Filter zu reinigen ist ja kein Problem. In das Filtergehäuse habe ich einige Putztücher geschoben und diese dann mit einem Werkzeug immer wieder gedreht und herausgezogen, bis kein Dreck mehr kam. Nach dem Einbau des Filters habe ich den Tank mit etwa 30 Liter befüllt und einen Probelauf gemacht. Der Motor lief einige Minuten einwandfrei, um dann plötzlich wieder zun stottern, bis er schliesslich stehen blieb. Das Filtergehäuse hat, wenn man von der Tankgeberöffnung her draufschaut, in der Mitte ein Loch, in das Kraftstoff einströmen kann. Nicht sichtbar sind die anderen Öffnungen, die das Gehäuse ja haben muss, damit der Tank überhaupt gelehrt werden kann. Und genau diese Öffnungen sind vermutlich verdreckt und für das Problem verantwortlich. Jetzt ist mir auch klar, warum viele 463er-Fahrer das Problem haben, dass der Reservebereich des Tankes nicht mehr genutzt werden kann. Ich versuche nun die nicht sichtbaren Öffnungen mit Pressluft zu reinigen. Vielleicht bohre ich zur Sicherheit mit einem überlangen Bohrer noch ein paar zusätzliche Löcher rein. Um meine Theorie zu bestätigen, fülle ich den Tank vor dieser Aktion noch einmal bis deutlich über das Loch im Filtergehäuse auf und dann müsste die Karre eigentlich problemlos laufen.
Gruß Helmut
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