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Hi,
also ich habe mal ein undichtes Lenkgetriebe vom 290GD überholt. Die Undichtigkeit kam durch leichte Einlauspuren/Rille, gepaart mit Korrosionsflecken, auf der Hauptspindel. Also: aus dem Lenkgetriebe (nach MB-Werkstatthandbuch)die Welle ausgebaut, in die Drehbank gespannt und die eingelaufene Welle mit feinem Schmirgel glattpoliert. Neue Dichtungen ins Gehäuse und mit viel Fett zwischend den zwei Dichtringen wieder zusammengebaut. Ich habe tunlichst vermieden, irgend etwas an der Servohydraulik rumzufummeln. Ist bis heute dicht. Größtes Problem war, den Lenkhebel von der konischen Keilverzahnung ab zu bekommen. Den ganz dicken Zweiarmabzieher ansetzen und mit dem Schweissbrenner mal leicht den Hebel angewärmt. Ein Knall und ab wars.
Zur Spieleinstellung: Das Lenkgetriebespiel GENAU in der Mittelstellung einstellen. Ich habe dazu vom Endanschlag Voll links nach voll rechts die Lenkradumdrehung gezählt und dann in der genauen Mitte das Lenkrad fixiert. Dann Spiel eingestellt. Grund: Das Lenkspiel ist in der Mitte am kleinsten und wird nach li/re größer. Ist konstruktiv so Absicht. Später das evtl. schiefstehende Lenkrad auf Gerade umsetzen. Ein dann nach li/re ziehenden G über das Lenkgestänge nachkorrigieren. Spurstange bzw. Spur bzw. Spurgestänge natürlich ganz zu Anfang richtig einstellen.
Gruß Gerd
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