jooo,
da sind wir wieder. Die Rep geht weiter. Wir hatten ja mit Erfolg den Turbo getauscht und heftigst Öl aus dem Ladeluftkühler entfernt, aber die Kiste lief immer noch nicht.
Diagnose: Kopfdichtung.
Erst hab ich gedacht, der Turbo war umsonst getauscht, obwohl die gigantischen Ölmengen dagegen sprachen.
Nachdem der Kopf nun unten ist, war klar, es musste der Turbo sein. An zwei Zylindern (1+4!!) jeweils am selben Platz zum Stösselkanal hin durchgeknallt.
Der Wagen muss soviel Öl geschluckt haben, daß wir eine Art "Ölschlag" hatten. Keine Kopfdichtung der Welt fliegt an zwei entfernten Zylindern am selben Platz durch, wenn kein gemeinsam anzusetzender Grund dafür vorhanden ist!
Am Alu-Kopf hat man dann auch schon gesehen, daß bei Zyl. 2 und 3 auch nicht mehr viel fehlte.

Den Kopf haben wir zwecks Planfräsen flugs zur Fa. Hoeckle gebracht. Nach genauer Betrachtung waren wir uns sicher: kann man selber machen. Hoeckle hat aber nur 1,5 h dafür gebraucht, konnt ich drauf warten, und hab nur 80 € gelöhnt.
Fand ich günstiger als ewig Maschine selbst einrichten. Ausserdem fand ich die Arbeit recht gut gemacht; die machen das halt jeden Tach, ne?

Morgen bauen wir das Geraffel wieder zusammen und dann muss er zeigen, ob er noch laufen kann.....

Ach ja, die Honriefen an den Zylindern waren noch wunderbar prima und die Kolbenböden und Ventile sahen auch klasse aus. Der Motor muss ne prima Verbrennung haben, keine Ölkohle, kein unbarmherziger Verschleiss, nix. Und das nach 200.000 km.

ich meld dann noch, wann und wie er wieder läuft.
Grüssle bis dahin

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In Guten wie in Schlechten Dingen--denk stets an Götz von Berlichingen