Grundsätzlich ist der beigemente Bioanteil für die Dichtungen und Leitungen moderner Diesel nicht gefährlich, die vertragen das Zeug. Unter einer Bedingung: Es muß ein regelmäßiger Umsatz stattfinden. Solange man die Suppe durch fahren regelmäßig verbraucht und frischen Saft nachtankt, ist alles kein Problem. Aber es wird dann zum Problem, wenn der Wagen oder andere, mit Biodiesel benetzte Teile längere Zeit gelagert werden. Unter "längere Zeit" sind hier Zeiten über drei bis sechs Monate zu verstehen. Noch schlimmer wirds z. B. unter Temperatureinfluß, also wenn der Tank von der Sonne beschienen wird.
Die Oxidationsdstabilität des Biodiesels ist dafür verantwortlich. Nach gewisser Zeit bilden sich Umwandlungsprodukte, die dann irgendwann in Kombination mit Umgebungsluft und Feuchtigkeit Säuren bilden. Diese Säuren greifen Oberflächen an, z.B. empfindliche Teile des Krafststoffsystems (Düsen, Pumpenkolben, Ventile usw.). Also immer schön fahren udn nachtanken, dann sollte nichts passieren. Falls doch, beschwert Euch bei den Öko-Spinnern, die den Mist als verbindliche Vorschrift eingeführt haben. Ach ja, noch was: Wer glaubt, er tue seinem Diesel mit den superteuren Spezialkraftstoffen was gutes, der irrt...

Gruß Alex.


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Signatur? Ach wie gut, dass niemand weiss...