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Jungfrau
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Jungfrau
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Hallo Leute, Nun erst mal ein Dickes Lob an alle Mitglieder. Ihr habt hier ein super Forum auf die Beine gestellt.  Erst mal etwas über uns. Wir (meine Frau, Tochter(2 1/2) und Ich) sind schon länger nicht mehr auf geteerten Straßen unterwegs. Unsere Reise Ziele sind der hohe Norden, (Schweden, Finnland, Norwegen). Die Zukunft hält Länder wie, Australien, Island, USA, Canada, Südamerika und .... In den letzten Jahren mit mit T3 Syncro's und LT 4x4, wie man merk noch nicht das Perfekte Fahrzeug gefunden. Nun, jetzt suchen wir ein Fahrzeug wo es KEINE Kompromise mehr gibt. Dabei sind wir auf den Bremach gestossen. Unsere Anforderung an unseren neuen: - Sitz möglichkeit für min. 4-6 Leute - Schlafen für 2 Erwachsene und 2 Kinder - Geländefähig - Vertretbarer Verbrauch 11-13 - Diesel - unter 3,5T - muss vernüftig einen Anhänger (2,5-3T) ziehen können. Auch lange Strecke und nicht bei jedem Berg verrecken. Nun der Bremach, erfüllt diese Punkte. Der einzige wo ich mir nicht sicher bin ist, der letzte Punkt. Ja, der Hänger ist wichtig. Vielleicht könnt Ihr mal eure Erfahrung posten. Nun da unsere Geld börse keinen Neuen Bremach bezahlen kann, müssen wir wohl zu einem Gebrauchten gehen. Sind schwer zu finden, aber alles machbar. Zu Not einmal nach Italien fliegen und einen holen. Möchte mich auch mal bei georgweber bedanken für diesen HIER Beitrag, bedanken. Super Plan. Gefällt uns sehr gut (mit Anpassung für unsere Familie). Fragen die ich noch nicht beantworten konnte: - Ab welchem Baujahr wurde die 3,0L Maschine verbaut. - Wie zuverlässig und langlebig ist die 2,8l Maschine? Ist an der Leistung noch was zu machen. - Ersatzteil Versorgung, über jeden Iveco Händler? - Gibt es Schwachstellen, auf die man beim Kauf achten sollte? So das wars erst mal von uns. Fragen werden immer gerne beantwortet. Mike, Nikki & Shawnee
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Ich will jenen, die über mehr Erfahrung und mehr Fachwissen verfügen, nicht vorgreifen. Aber es sei mir eine Bemerkung gestattet: Du hattest einen LT? Der verfügt ja doch über viel mehr Platzangebot als ein Bremach Kastenwagen, also wirst Du auf jeden Fall einen Koffer brauchen, um auch nur annähernd an das Volumen zu kommen, das Du gewöhnt bist. Vier bis sechs Leute? Das bedeutet entweder Doppelkabiner, bei dem aber im Koffer nciht mehr allzu viel Platz übrig bleibt, oder vier eingetragene Sitzplätze im Koffer, was die Gestaltungsmöglichkeiten ziemlich einschränkt. Unter 3,5 Tonnen ist schwierig, aber nicht unmöglich. Reisefertig inklusive Vollbesetzung allerdings nicht.
Nur: Wenn Du überhaupt gebrauchte Fahrgestelle findest, dann richte Dich mal auf einen sehr hohen Restaurierungsaufwand ein. Wieviele Jahre hast Du denn Zeit für die Wiederherstellung, nicht gerechnet Auf- und Ausbau des Koffers? Bremachs sind Gemeindelaster, und Kommunen müssen sparen. Das heißt, die Teile werden erst verkauft, wenn sich deren Erhaltung aufgrund der Kosten nicht mehr rentiert. Dessen solltest Du Dir bewusst sein. Den garagengepfelgten Bremach mit wenigen Kilometern aus Erstbesitzerhand gibt es nicht. Aber ich nehme an, mit der Erfahrung Deines LT im Hintergrund bist Du Dir dessen bewusst.
Den 3 Liter-Motor gibt es erst seit gut zwei Jahren. Gebrauchte Bremachs damit zu finden stelle ich mir illusorisch vor.
Durch die feine Getriebeabstufung kommst Du selbst mit einem schweren Ahhänger jeden Berg hoch - wie schnell, das ist eine andere Frage.
Liebe Grüße, und herzlich willkommen hier im Forum, Marcus
Und wieder ein Post mehr auf dem Zähler!
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Hi Marcus, Vielen Dank für Deine Antwort. Also 4-6 Sitzplätze, nun wir sind 2 Erwachsene und zur Zeit  ein Kind. Es wäre schön wenn man mal eine extra Person mitnehmen kann, aber ist nicht super wichtig. Eintragungen mache ich mir nicht so viel Kopf, da er in Schweden zugelassen wird und die hier sehr viel angenehmer sind, mit all solchen Sachen. Unsere Gedanken gehen zu eine "Pritsche" mit Kofferaufbau, mit Durchgang von vorne nach hinten. Unsere LT 4x4 war eine Doka. Also in der Fahrer Kabine war wirklich sehr viel Platz, nur hinten wurde es dafür sehr kuschelig. Gebraucht: Nun so auf schlag habe ich 6 Stück gefunden Österreich, Italien, Tschechei, Spanien) also mit etwas suchen und warten wird sich dort schon etwas auftuen. Klar einige waren groschen gräber, dafür waren auch welche recht jung mit dabei. Die auf den ersten Blick, nicht so schlecht aussehen. Mit Basteln hat man ja seine Erfahrungen und wir haben ja lange Winter. Gut die 3L Maschine kann man dan wohl vergessen zu bekommen, fährt jemand mit der 2,8L Maschine rum? Durch die feine Getriebeabstufung kommst Du selbst mit einem schweren Ahhänger jeden Berg hoch - wie schnell, das ist eine andere Frage. Also ich habe kein Problem, bei längeren/größeren Bergen von der Reise geschwingkeit 10-15 kmh ab zu fallen. Nur ich habe keine Lust mehr wie im Bullie, bei jedem Berg, Hügel oder Hubbel runter zuschalten in den 2ten Gang und Lass Ihn Brüllen. Man will ja nicht rasen, aber fahren ist schon recht wichtig. Mike, Nikki Shawnee
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Also ich habe kein Problem, bei längeren/größeren Bergen von der Reise geschwingkeit 10-15 kmh ab zu fallen. Hehe, ich dachte eher auf eine Reisegeschwindigkeit von 10-15 km/h abzufallen ...  Nein, im Ernst, nur ein Beispiel aus der persönlichen Erfahrung: Mit meinem Kastenwagen, der sogar ausgebaut und voll aufgefüllt nur gerade 3,5 Tonnen wiegt, habe ich mit dem F1A-Motor (2,3 Liter, 116 PS) schon gewisse Schwierigkeiten. Auf der Steigung des Irschenbergs auf der A8 München-Salzburg (vergleichbar mit der Geislinger Steige) fällt das Tempo trotz Runterschaltens auf gerade mal 70 km/h (von über 100). Früher wäre das nicht schlimm gewesen, aber die moderne LKW-Generation hat Motoren von 450 bis 600 PS, da drängeln sogar voll beladene Sattelschlepper, was das Zeug hält. Und der Motor ist generell nicht lahmer als seine Vorgänger (2,8 Liter ist mir gar nicht bekannt, erinnere mich nur an den 2,5 Liter mit 125 PS). Mit schwerem Anhänger ist da auf jeden Fall Beschaulichkeit angesagt, Räucherstäbchen in der Kabine helfen, die Ausgeglichenheit zwischen Yin und Yang zu bewahren, während sich das Fahrzeug langsam, aber unentwegt zum Gipfel hin bewegt. Wenn Du als Gespann wirklich zügig unterwegs sein willst, führt wohl kein Weg am 3 Liter-F1C vorbei. Das Ergebnis all solcher Einschränkugnen und bedenken war schließlich, dass wir uns gegen unseren erklärten Willen für ein Neufahrzeug entschieden haben. Ausschlaggebend war auch unsere feste Absicht, den Wagen so lange wie irgend möglich zu nützen. Und allein schon deshalb würde ich kein Fahrzeug unter Schadstoffklasse Euro 4 kaufen, denn die Restriktionen in Europa nach Abgasklassen werden sicher nciht weniger, eher mehr. Liebe Grüße, Marcus
Und wieder ein Post mehr auf dem Zähler!
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Hi Marcus,
Hmpf, nicht grade super Nachricht für uns. Mit der 2,8l Maschine, habe ich wohl mit dem Iveco 4x4 Daily verdreht.
Mit dem Hänger, dieser Punkt ist für uns sehr wichtig. Nach dem unser LT weg ist, haben wir uns auf die schnelle einen alten Cherokee (V8) gekauft. Mit dem ziehen wir unseren Hänger. Werden sicherlich grade verwöhnt von Power. Nur mit schon 30% der Reise-Speed zu verlieren, nur mit dem Wagen. Wenn dann noch 2,5-3T hinten am Haken hängen, dann ....
Zu der der 3.0L Maschine, würde ja gerne, aber da kommt doch ein klares Nein von der Chefin. Ist schade, aber für uns auch vernüftig. Nur auch mit der Maschine, glaube ich nicht das wir wirklich zufrieden sein werden. Nun vielen Dank, aber die suche geht weiter.
Mike, Nikki & Shawnee
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Geht mal zum Ivecohändler und fahr doch mal mit dem 3,0 Probe-gibt zwei Leistungstufen 146/176 Ps Euro4 auch mit Partikelfilter (Daily,Daily4x4,Massif)-Ende des Jahres wird der 3,0 noch mal für Euro 5 und EEV überarbeitet mit einem 2 Stufigen Turbolader-Drehmoment bei geringen Drehzahlen ist im Übermaß vorhanden-(besser als beim V8 Benzin).Der Motor egal im welchem Fahrzeug (Bremach,Daily,Massif) zieht deinen Hänger locker über Berg und Tal-schwör !!!
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Habt ihr es schon vergessen:
Ab dem Modelljahr 2004 erhalten die Fernreisemobile Bremach Brick und Bremach Extreme eine neue Bremsanlage. Zudem gibt es Änderungen an Motor, Getriebe und Antriebsstrang. Das Modell Extreme wird ab sofort ausschließlich mit einem 2,8-Liter-Common-Rail-Diesel mit 125 PS und ZF-Sechsganggetriebe angeboten. Desweiteren erhalten alle Extreme-Modelle serienmäßig einen permanenten Allradantrieb. Das Modell Brick wird weiterhin mit einer Motorleistung von 105 PS angeboten, gegen Aufpreis ist auch der stärkere Diesel des Extreme erhältlich. Bei beiden Leistungsvarianten kommt das bisherige Iveco-Fünfganggetriebe zum Einsatz. Alle BRICK Modelle werden wie bisher serienmäßig mit einem zuschaltbaren Allradantrieb ausgeliefert, das Verteilergetriebe mit permanentem Allradantrieb ist gegen Mehrpreis erhältlich.
Hier in diesem Forum habe ich schonmal meine Bedenken zum "kleinen" F1A-Motor (2,3 Liter, 116 PS) angemeldet. Habe explizit darauf hingewiesen, dass es mir nicht um eine höhere Endgeschwindigkeit geht, sondern einzig und alleine um die heute üblichen LKW Geschwindigkeiten auch in der Autobahn-Steigung mithalten zu können. Meine Bedenken wurden aber von unserem Bremach-Gott abgewimmelt. Nun bin ich dank der Aussage von Ar Gwenn (Marcus) sicher, dass meine Bedenken richtig waren. Es gab mal Länder, da musste man eine Art Strafsteuer bezahlen für Hubraum über 2,5 Liter es soll ganz viel gewesen sein. Dort wo dies nicht der Fall ist, bezahlt man lediglich etwas mehr Steuer und Versicherung für 3,0 Liter statt 2,3 Liter. In diesen Fällen verstehe ich nicht, warum man das "kleinere Motörli" wählt. Aber vielleicht erfahre ich ja noch die wahren Gründe. Hallo nalle09, kannst du mir sagen warum ein klares Nein von der Chefin kommt? Der T-Rex 35S Doppelkabine Radstand 3450 hat ein Leergewicht (ohne Fahrer) von 2610 kg. Es ist schlicht und einfach unmöglich dieses Fahrzeug mit Wohnkoffer und den 4 bis 6 Reisenden unter 3500 kg zu halten. Für den Wohnkoffer, die Vorräte, die Zusatztanks für Diesel und Wasser blieben gerade mal ca. 500 kg. Das funktioniert schlicht und einfach nicht. Entschuldigung bitte, aber warum träumt ihr euch etwas zusammen anstatt Gewichte zu rechnen?
Gruss Rene_W
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Es gab mal Länder, da musste man eine Art Strafsteuer bezahlen für Hubraum über 2,5 Liter es soll ganz viel gewesen sein. Dort wo dies nicht der Fall ist, bezahlt man lediglich etwas mehr Steuer und Versicherung für 3,0 Liter statt 2,3 Liter. In diesen Fällen verstehe ich nicht, warum man das "kleinere Motörli" wählt. Aber vielleicht erfahre ich ja noch die wahren Gründe. Zum Beispiel werden in Österreich Steuer und Versicherung nicht nach Hubraum, sondern nach PS berechnet. Zwischen 116 und 176 ist da ein ganz netter Unterschied. Weitere Gründe für die Wahl des kleinen F1A-Motors in unserem Fall waren das geringere Gewicht und der Preisvorteil. Vielleicht habe ich mich, was die Fähigkeiten dieses Motors betrifft, dramatischer angehört als gewünscht. Normalerweise fahren wir ganz gemütlich mit 110 bis 120 km/h auf der Autobahn, haben gar kein gefühltes Problem. Bei stärkeren Steigungen hingegen stört mich das langsamer Werden schon, aber das ist insgesamt nur eine sehr geringe Einbuße beim Fahrvergnügen. Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, den 2,3 Liter F1A mtitels anderem Steuergerät auf 146 PS zu bringen; da ist dann alles ganz anders. Marcus
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Hallo, sind eigentlich Splittgetriebe einsetzen oder runterschalten verboten  Man(n) kann durchaus den Berg hoch im 5. fahren und siehe da, der Leistungsabfall hällt sich in Grenzen :fahr: Gruss Kurt
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Hallo Kurt,
niemals habe ich bezweifelt, dass man mit Runterschalten die Kraft beim Bergfahren erhält, das Tempo wirst Du allerdings nciht halten können. Ich bin den Irschenberg schon im 4. gefahren, und war trotzdem nicht schneller als 75 ....
Marcus
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