Sonntagsfahrverbot - ich denke, dass außerhalb Europas as kein Thema ist.
Auch innerhalb eigentlich nicht - zumindest, solange der Wagen als Wohnmobil eingetragen ist.
Vernunftmäßig bin ich ganz bei Dir, will sagen: Bevor ich mir einen Bremach o.ä. mit 5 Tonnen nehme, macht ein "richtig großer" mehr Sinn. Aber: Vor allem in Europa, zunehmend auch außerhalb macht sich eine gewisse "Lasterfeindlichkeit" bei Behörden und teilweise auch Bevölkerungen breit. Innerhalb Europas hast Du fastz keine Möglichkeit, mit einem "großen Laster" mal abseits der asphaltierten Straßen zu fahren, oder gar ruhige Schlafplätze zu finden. Sofort hast Du einen Bauern, Jäger oder auch nur einen Blockwart am Hals, der Dich von da weg haben will. Beim Passieren von Staatsgrenzen, vor allem in Osteuropa (Ukraine, Russland, etc.) passiert es immer öfter, dass die Ausnahme "Wohnmobil" bei Lastern nicht mehr akzeptiert wird. Dann muss man sich zusammen mit dem gewerblichen Güterverkehr in kilometerlangen Schlagen, zuweilen über mehrere Tage, anstellen. In Städte kommt man sowieso nicht rein.
Insofern macht ein 4x4 Daily, auch wenn er gar nicht klein ist, optisch einen deutlich "schlankeren Fuß", und konsequenterweise eckt man damit weniger an. Und der Bremach ist ja nochmal kompakter.
Die Entscheidung ist schwer, und wenn Du hier mal eine Forumssuche nach dem Eurocargo gemacht hast, wirst Du auch von mir zahlreiche Stellungnahmen finden. Mit Schwerpunkt Europa würde ich mir jedenfalls keinen "echten" Laster als Wohnmobil zulegen. Von unseren Schlafplätzen in Rumänien zum Beispiel, hätte nur ein kleiner Teil mit einem solchen erreicht werden können. Dasselbe gilt für Frankreich und Spanien. Außerhalb Europas aber wäre mir das Platzangebot im Eurocargo schon lieber.
Bei den Einschränkungen wegen der Abmessungen würde ich weniger wegen BReite und Höhe, als vielmehr des Gewichts wegen Sorge haben. Oftmals sind die Brücken außerhalb Europas (auch innerhalb, Albanien, zum Beispiel) in so schlechtem Zustand, dass ich da mit einem sehr schweren Fahrzeug schon Bedenken hätte. In Reiseberichten über Afrika und Südamerika tauchen solche kritischen Situationen immer wieder auf.
Beste Grüße,
Marcus