ABS greift ein wenn ein oder mehrere Räder blockieren = Raddrehzahl geht jwls. gegen null --> Bremse wird (intervallweise) "geöffnet" (... Bremsdruck wird umgeleitet...)

ETC greift ein wenn das Verhältnis der 4 Raddrehzahlen zueinander einen gewissen Wert über~ bzw. unterschreitet --> Bremse geht im Intervallmodus zu (meistens an Hinterachse ... Grip an Hinterachse bringt Fahr/Lenkstabilität für das Fzg.) --> Geschwindigkeit vom Fzg verringert sich ... deswegen bei weichem Untergrund so "hinderlich" was das vorankommen betrifft

Sollte das so nicht stimmen, bringe ich nen leckeren Rotwein dem Leckteur nach Beuern mit.



Original geschrieben von TD5
[...]Mein ABS hat bis her so noch keine Probleme gemacht, würde heute aber eine Hinterachssperre für das Geld kaufen.
eine Sperre ersetzt/verbessert weder die ABS-Funktion noch geplante ETC-Funktion (@TD5: deine Aussage könnte falsch verstanden werden)



Der Defender (Td4 und Td5) mit ABS hat 2 Sicherungen: 1x 10A für Steuergerät und 1x 30A für den Stellmotor der Bremsdruck-retour-Pumpe. Nur das Ein/Aus-Schalten der "10A-Sicherung" bringt den in den vorherigen Beiträgen beschriebenen Effekt. Im Fehlerspeicher wird (nur einmal) ein Eintrag über "fehlende Stromverbindung" (o.s.ä.) vermerkt (@burgi: war bei meinem so, das nä. wenn an lr-diagnosegerät udn nicht nanokomp mal fotodingens ich dir das).

Der Vollständigkeithalber: ein Eingriff in die Stromversorgung der ABS/ETC-Regelung führt zum Erlöschen der Strassenverkehrszulassung usw. usf.

Wie sich das bei RR oder Disco oder oder verhält weis ich nicht ... es muss bei Fzg. der jüngsten Generation (Anmerk.: nicht-Defender) damit gerechnet werden, dass bei einer Nichtfunktionalität des ABS/ETC (oder ESP) ein Notlaufprogramm aktiv wird ... Drehzahlbegrenzung, max. Geschw., usw. blablabla ... die Softwerker sind da kreativ ;o)




Kann Spuren von Erdnüssen enthalten