Hi,

vor 2Monaten etwa war in der GB-Fachpresse (war es LRO ?) ein Bericht von/über KAM und deren verstärkte Achswellen (für nicht Haarspalter: Steckachsen wink ).
Man höre und staune, die haben sogar Heavy-Duty und Aeroquipe - Ausbaustufen.

Und die haben die Wellen auch auf einen Apparat gespannt und immer weiter beide Enden gegeneinander verdrillt (Ashcroft hat auch so ein "Test-Rig" auf eigener HP).

Nun gibt es bei Metall ja (hoffe, ich drück´s koreggt aus smile ) den elastischen Verformungsbereich; der ist gesund. Und dahinter gibt´s die plastische Verformung (wie heißt das denn sonst .. ach, egal).
In letzerem Bereich ist das MEtall überdehnt und wird nicht mehr in die Ursprungsform zurückschnellen. Wie ein verbogener Draht.
Im Halfshafts-Verschleiß-Thread ganz unten ist so eine an der Verzahnung verdrillte Welle.

Was an den Meßkurven der o.g. Wellen-Prüfung auffiel war, daß der elastische Bereich bei Original und Verstärkten-Wellen ziemlich identisch war. Erst bei dem plastischen Bereich trumpften die verstärkten Wellen auf, derart, daß sie noch etwas mehr Kraft aufnahmen bevor sie abscherten.

Ich frage mich - ist von diesem Verhalten was gewonnen ? Eine überstrecke Verzahnung, ist die nicht so oder so präfinal. Und kann die, wenn sie denn die sie so verformende Belastung überlebte - kann sie denn dann bei der nächsten Belastung nochmal genauso viel Kraft "schlucken" ? Oder bricht sie dann schon diesmal bei viel weniger Kraft.


Last edited by landymaniac; 19/08/2009 14:15. Reason: sinnvollen Platz für ein "ä" gefunden

Geld vor Inflation in Sicherheit bringen? Gleichzeitig das Handwerk unterstützen? Fahr' Land Rover!