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Süchtiger
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Süchtiger
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Zu Kárahnjúkar: Mývatn hatte etwas zu den erwarteten Sandstürmen geschrieben, diese sind bereits eingetreten und es wird gerade verzweifelt nach einer technischen Möglichkeit gesucht den Sand zu binden. Der Eingriff in die Natur ist gewaltig, insbesondere die langfristigen Veränderungen die große Teile des Nord-Ostens des Landes betreffen. Und pikanterweise ist die Sicherheit des Dammes nicht gewährleistet, inzwischen wurde bekannt das die Fakten auf denen das Standfestigkeitsgutachten beruht verfälscht wurden. Und schon beim Bau gab es zweimal Komplikationen durch einen vulkanisch bedingten starken Anstieg der Wassermenge der Jökulsá, laut Gutachtenbestand besteht aber nur eine geringe Wahrscheinlichkeit das dieses einmal in hundert Jahren vorkommt.
Zum Thema Arbeitsplätze durch den Staudamm und das Aluwerk: Der Bau des Staudamms hat nur 83 Isländern einen Job verschafft, der größte Teil waren Chinesen, Portugiesen und Italiener. Auch aus der Vielzahl an Arbeitsplätzen für Isländer bei Alcoa wurde nicht, der größte Teil der Arbeiter stammt aus Polen, die in einer eigens errichteten Siedlung außerhalb von Reyðarfjörður wohnen.
Aber nun zur Ausgangsfrage Im Punkt Anreise weise ich mal dezent darauf hin, dass ich als Alternative zur Fähre auch Fahrzeugverschiffungen per Containerschiff nach Island anbiete. Günstig hinkommen kann man per Flieger, mit etwas Glück bekommt man gerade in der Vor- und der Nachsaison Flüge für unter Hundert Euro.
Was man tunlichst nicht tun sollte ist Offroadfahren, dass wird nämlich sehr teuer. Im August haben Sie 2 Franzosen dabei erwischt, die jeder neben den 500.000,- ISK Strafe auch noch den weit aus teureren Schadenersatz für die Beseitigung der Landschaftsschäden blechen müssen. Auch sollte man es bleiben lassen, ungekochte Fleischwaren, Eier oder Milchprodukte einzuführen, da die isländische Tierwelt keine Abwehrkräfte gegen in Europa weit verbreitete Tierkrankheiten hat.
Was man tun sollte: Die schöne Landschaft genießen und genug Zeit einplanen um auch mal ein paar Tage pausieren zu können, sei es um auf besseres Wetter zu warten oder einfach mal an einem schönem Ort zu relaxen und zu genießen. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man unterwegs nette Leute kennen lernt oder Bekannte trifft mit denen man stundenlang zusammen sitzt, sowie z.B. mit den Myvatns. Und bitte nicht nur aufs Hochland fixiert sein, es gibt so viele schöne Ecken die einen Besuch lohnen und die nicht im Hochland liegen.
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