Hi,

wenn es feuerverzinkt wurde, dann sind die Falze dicht. Ein bißchen ist das mit dem Zink dann so, als würde es "verlöten". Renault Espace Karosserien haben dadurch sogar etwas kalkuluierte Festigkeit gewonnen - ohne, oder gerade weil so nicht alles durchgehend verschweißt werden mußte (IIRC, oder irgendwie so ähnlich). Eigentlich dürfte sich die Frage dann gar nicht so stellen, eben weil Falze dann "dicht" sind. Außer der Abstand ist anders (größer), als ich mir einen Falz/Dopplung vorstelle.


wenn es nur elektrolytisch verzinkt wurde, zu erkennen an der gelblichen Farbe (in den allermeisten Fällen wird gelb passiviert (oder wie das heißt), also so wie die Schrauben oft sind), dann ist das ein Problem, weil was vom Tauchbad (säurehaltig, meine ich) in den Falzen ist und evtl. nicht ganz wieder herausgekommen ist. Zink ist IN die Falze nicht gelangt, wegen Faraday-Effekt.
In diesem Fall würde ich die Blechfalzöffnungen überall erwärmen (Heißluftfön) und dann MikeSanders zwingen, zwischen die Falze zu laufen.
Ein Bekannter hat mir mal von einer Motorhaube erzählt, die elektrolyt. verzinkt wurde und - so schön sie auch zunächst ausgesehen haben muß - später der sorgfältigsten Lackierung zum Trotz ganz hartnäckig an Falzen und Dopplungen zu rosten begann.



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