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Iveco, Bremach oder Scam Iglhaut?
Hi zusammen, nachdem ich im März diesen Jahres die Sahara (recht unerwartet) zu sehen bekam, und der dafür genutzte Jeep Wrangler doch ein bischen zu klein ist, schau ich mich mal um. Meine bessere Hälfte war nicht dabei, jedoch konnte ich mit Ihr Campingerfahrung in unserem letzten Urlaub (vor 2 Wochen) an der Cote Azur sammeln. Sie hatte tatsächlich das letzte mal als Kind gezeltet, und stand der Sache eher kritisch gegenüber. Wie dem auch sei, der Urlaub war ein voller Erfolg (mit dem Jeep und den Zelten), jedoch kann diese "Lösung" nur als Workaround bezeichnet werden. Jedenfalls bin ich froh, das Sie dem Thema jetzt weitaus offener gegenüber steht.
Jetzt ist die große Frage wie es weiter geht. Ich will Afrika wieder sehen, auch Island "kribbelt" und Russland zieht mich irgendwie an. Die Dame des Hauses mag es weniger "extrem" (keine Ahnung wie ich es besser ausdrücken soll), und spricht von Frankreich, Spanien, Italien und Co. Der Grund es zu nennen ist, das damit wohl nicht jeder Urlaub "Offroad" stattfinden wird.
Was uns fehlte war ein eigenes Klo, eine Dusche und ein Spülbecken. (Sind wir verwöhnt?) Auch das mal eben anhalten um ne Runde zu schlafen ist ein "Feature" welches wir gerne hätten. Ich möchte Reisegeschwindigkeiten auf Autobahnen von min. 100km/h haben. Wir sind zu zweit, und das wird auch so bleiben. Langzeiturlaube sind kurzfristig nicht zu machen, die Arbeit lässt uns 2,3 max 4 Wochen am Stück verreisen.
So ist der aktuelle Stand, und ich zerbreche mir den Kopf, wie es von hier weiter gehen kann. Erstmal ein "normales" Wohnmobil, um zu schauen, ob daraus ein dauerhafter "Wir-Urlaub" werden kann ? Oder doch direkt in Richtung 4x4 schauen ? Mit "normal" hat man den Vorteil *deutlich* weniger Geld in die Hand nehmen zu müssen, um zu starten, sollte es aber weiter in die Richtung gehen, hat man Geld verschenkt. Für meine Afrika oder Island Ausflüge würde allerdings das Womo zuhause bleiben, und ich müsste mit Abstrichen im Wrangler unterwegs sein. Oder gar den Wrangler gegen nen LR tauschen ? Andererseits, neben allen Sachlichkeiten spielen Emotionen eine große Rolle, und ich finde Bremachs schon lange,lange geil. In einem normalen Womo würde ich mich eher unwohl fühlen, das ist nicht meine Zielgruppe, will nicht zwingend damit identifiziert werden.
Dann stell ich mir noch die Frage ob ein Bremach oversized für zwei ist, und damit Stadtausflüge aufgrund der Abmaße ausfallen würden, und sehe mich bei mobile nach Iglhaut schauen.
So chaotisch wie es niedergeschrieben ist, ist es auch in meinem Kopf. Leider fehlt es auch an Möglichkeiten sich so Geräte (von innen) mal live anzuschauen. Auf der Messe in Düsseldorf war die Auswahl eher müde, 2 Iveco's habe ich gesehen, keinen einzigen Bremach oder Iglhaut (abgesehen von dem normalen Trapo der dort stand).
Habt Ihr Tipps für mich ? Wo kann man sich mal umschauen um ein besseres Gefühl zu bekommen ? Der Gebrauchtmarkt ist ja auch eher spärlich gesäht, oder suche ich auf den falschen Platformen ?
Grüße Thorsten
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gemütlicher 4-Tonner
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Hallo Thorsten
Vielleicht habe ich Dich falsch verstanden, aber wenn Du Iglhaut in Betracht ziehst, dann ist Bremach nicht oversized. Bremach ist schmäler als ein Iglhautsprinter und mit ca 5 m wohl auch nicht länger. Die genaue Länge hängt natürlich von der jeweiligen Ausführung ab. Und für 2 Personen bracht man diese Größe schon, um mit den geforderten Qualitäten ein Reisemobil zu planen.
Aber ein 130-er LR ist sicher deutlich billiger als der Bremach. Wenn es den 130-er als Fahrgestell mit Einzelkabine gäbe, wäre das für mich die Alternative zum Bremach. Aber diese Konfiguration habe ich noch nie gesehen. Deshalb spare ich persönlich auf den Bremach TREX, den man im Gegensatz zum Iveco Daily wie Beispiele hier im Forum zeigen unter 3,5 to aufbauen kann.
Was ich derzeit habe und nie nie nie mehr will ist ein aufklappbares Schlafdach. Kurz anhalten und ne Runde schlafen ist mit diesem Dach sehr auffällig. Außerdem kann ich wegen des Lärms hinter der dünnen Zeltplane nicht schlafen. Aber da gehen die Meinungen hier im Forum weit auseinander.
Für Kloo und Dusche eine eigene, abgetrennte Nasszelle vorsehen wie im Wohnmobil dürfte bei der Größe kaum möglich sein. Es gibt aber hier im Forum einige raffinierte Lösungen, wie diese Funktionen im Eingangsbereich integriert ist. Einfach mal die Ausbaufreds durchschauen, z.B. den von Bremach11 (Wieder ein neuer TREX...).
Sepp R
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hatte mal einen
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hatte mal einen
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Hi,
wir haben einen Iveco 40.10WV, also den Kastenwagen mit 2800mm Radstand und knapp 5000mm Außenlänge.
Wir hatten als ersten Allrader einen Opel Campo 4x4 Sportscab mit Hardtop. Vorteil einer 1,5-Kabine ist, wenn man zu 2 unterwegs ist, hat man die Kühlbox, Kanister und Reisetaschen sowie Rucksäcke auf den Notsitzen. Auf der ca. 1,8m langen Ladefläche zieht man einen Zwischenboden auf Höhe der Radkastenoberkante ein auf dem man schläft und auf das Ganze kommt ein Hardtop. Unter den Zwischenboden kommen vorn Ersatzteile und Werkzeug welches man nicht täglich benötigt, zwischen die Radkästen Ausrüstung und Konserven, welche man öfter benötigt und im 1/3 vor der Heckklappe die Campingmöbel, der Kocher und das Geschirr. So kann man jederzeit wenn man ankommt die Campingmöbel sofort herausholen und den Kocher auf die Heckklappe stellen. Das kann man auch schnell wieder verpacken und ins Bett gehen.
Nachdem Nachwuchs kam, haben wir auf einen Jeep XJ mit Dachzelt umgerüstet. Der XJ geht mit einem OME-Fahrwerk und AT-Reifen in einer Nr. größer als Serie mit seinen 2 Starrachsen bei ca. 4200mm Fahrzeuglänge im Gelände sehr gut. Aber das Fahrzeug schlaffertig zu bauen bzw fahrfertig war mir zu streßig.
Im Großen Östlichen Erg trafen wir mal Schweizer mit Iveco 40.10W. Daraufhin habe ich damals 1a gesucht um einen der angeblich ca. 350 gebrauchten Iveco 40.10W in D zu finden. Wir sind jetzt zu dritt unterwegs. Der Kasten ist hinten mit einem Doppelbett und darüber einem Einzelbett, zwischen Trennwand und Bett ein Bad (hinter dem Fahrersitz) und hinter der Beifahrerdoppelsitzbank an der Zwischenwand einem Küchenblock ausgerüstet. Unter dem Bett sind Tanks und Stauraum. Wir können im Fahrzeug kochen, schlafen und haben ein Bad. Einziger Nachteil ist, man kann sich bei schlechten Wetter nicht zu dritt im Fahrzeug aufhalten. Dafür reicht die Länge von ca. 2400mm im Kastenaufbau einfach nicht aus. Aber das war bei unseren anderen Fahrzeugen auch nicht besser möglich. Dafür haben wir ein Tarp von 3x4m auf der Beifahrerseite. Gern hätte ich eine pdf-Datei mit Skizze beigefügt, aber das geht ja hier einfach nicht...
Gruß
Rocky
Last edited by Rocky; 03/10/2009 20:41.
Die Ernsthaftigkeit eines Offroaders erkennt man an der Kennzeichenbefestigung...
...und wer keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten.
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Gern hätte ich eine pdf-Datei mit Skizze beigefügt, aber das geht ja hier einfach nicht... Hallo Rocky, kannst Du doch mit picr.de wie ein Bild hochladen ..Erlaubte Bildformate: gif, jpeg, jpg, jpe, png und pdf. Jedes Einzelbild darf die Größe von 4096 kByte (4MByte) nicht überschreiten...
Gruß Juergen
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Gern hätte ich eine pdf-Datei mit Skizze beigefügt, aber das geht ja hier einfach nicht... Hallo Rocky, kannst Du doch mit picr.de wie ein Bild hochladen ..Erlaubte Bildformate: gif, jpeg, jpg, jpe, png und pdf. Jedes Einzelbild darf die Größe von 4096 kByte (4MByte) nicht überschreiten... auf sowas ähnliches habe ich gewartet... Und warum kann man nicht einfach mit Strg+C und Strg+V hier ein Bild o.ä. einfügen, wie in anderen Foren auch? Wenn ich schon auf die Startseite von picr.de gehe und das alles lese, dann habe ich keine weitere Lust. Rocky
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wo ist das Problem ? 1. bei picr.de mit Durchsuchen Dein pdf auswählen, 2. unten bei "Gelesen, verstanden und akzeptiert? " Haken setzen und "upload starten", 3. dann das ausgegebene Ergebnis mit Strg+C und Strg+V hier einfügen, fertig - dauert keine Minute
Gruß Juergen
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Aber ein 130-er LR ist sicher deutlich billiger als der Bremach. Wenn es den 130-er als Fahrgestell mit Einzelkabine gäbe, wäre das für mich die Alternative zum Bremach. Aber diese Konfiguration habe ich noch nie gesehen. Deshalb spare ich persönlich auf den Bremach TREX, den man im Gegensatz zum Iveco Daily wie Beispiele hier im Forum zeigen unter 3,5 to aufbauen kann. Hallo SeppR, der Land Rover Defender 130 ist als Fahrgestell mit Einzelkabine erhältlich. Nennt sich 130 CC Chassis Cab, Preis 2007 CHF 49400.--. Im Gegensatz zu 130 DCPU Double Cab Pick Up, Preis 2007 CHF 51600.--. Ich durfte mal die Einzelkabine auf einem 110-er kenenlernen, für mich zu Eng, nicht Langstreckentauglich. Der Bremach T-Rex bietet wesentlich mehr Komfort, nach heutigen ergonomischen Erkenntnissen und Gesichtspunkten gebaut. Aus diesem Grund interessiere ich mich für den Bremach T-Rex, ältere Bremach Modelle sind für mein Empfinden ebenfalls nicht optimal. Gruss Rene_W
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Süchtiger
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Hallo Thorsten,
schau mal in dem Thread "Koffer für Bremach" Seiten 5 und 6 (atze)nach. Maria und ich sind auch nur zu zweit auf Reisen und waren im August und September in Namibia und Botswana. Wir mussten wieder mal feststellen, dass der Bremach als Fahrzeug für uns genau die richtige Wahl war. Abgesehen von den Schlampereien, die bei den Bremachwerken immer wieder passieren, und nach dem Ausmärzen der Kinderkrankheiten sind wir der Überzeugung, dass das Fahrzeug in den allermeisten Punkten voll entspricht:
Mit seinen etwas über 5 m Länge und seiner Containerhöhe (mit Containerrädern gemessen) passen wir fast überall durch. Die Breite von 2 m war ebenfalls bis jetzt nirgends ein Hindernis. Auch die Spurbreite ist den gängigen Geländewagenspuren angepasst, sodass kein versetztes Fahren nötig ist. In den "unkultivierten" Parks wie Kaudum und Chobe/Moremi kamen wir überall durch. Das Sandverhalten ist ebenfalls beispiellos. Luft raus und durch! - auch bei extremem Tiefsand.
Der Spritverbrauch (Teer und Gravel) mit ca. 12,3 l ist sehr löblich. Für Sandfahrten konnten wir leider keine Messungen machen, da wir an allen sich bietenden Gelegenheiten tanken (ca. 300 l Tankinhalt) Da Erich wegen der Einfüllstutzen die Tanks leicht schräg geneigt hat, ist bei kleinen Tankmengen eine exakte Messung nicht möglich. Der Verbrauch wird aber sicherlich bei mehr als 18 l liegen.
In Ländern wie z.B. Äthiopien mit seinen doch recht "anstrengenden" Menschen ist ein Koffer, bei dem man seine Tür von innen zumachen kann - jedenfalls für uns - zwingend notwendig. Ebenso eine eigene Dusche und v.a. ein eigenes WC, das auch nachts ohne Taschenlampe und Angst vor dem bösen Löwen benutzt werden kann.
Was wir besonders genießen ist ein permanentes Bett mit 1,4m Breite, die abgebildete Küchenzeile und v.a. auch unser Hochdach, eine DustDevil Modifikation. Das Ding geht relativ leicht zu öffnen und zu schließen, hat uns noch nie im Stich gelassen und was besonders wichtig ist, die Temperatur im Koffer ist recht gut in den Griff zu kriegen. Ich würde das nicht noch einmal bauen, da Konstruktion und Bau äußerst arbeitsintensiv waren.
Mit dem folgenden Satz möchte ich keinen Rexi Besitzer böse machen: Wegen der sehr guten Zugänglichkeit zum Motor würde ich einen Extréme bevorzugen, obwohl mir das Design des TRex sehr sehr gut gefällt.
Soviel für heute
Gruß Bernd
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Bernd weiß, wovon er spricht und hat sicher voll recht.
Aber der Preis für einen fertig ausgebauten Bremach liegt bestimmt deutlich über 100 000 Euro und das muss man erst mal aufbringen für ein Freizeitgerät. Und dann muss man sich mit dem teuren Teil noch hintrauen in die unsicheren Länder. Wenn man das Auto verliert, hat man neben dem Fahrzeugwert auch noch den Zoll am Hals, viel Zoll ! Für Afrika wäre mir wohler mit einem alten LKW. Bin ich deshalb ein Angsthase ?
Ich entscheide das für mich in 1-2 Jahren und wenn das Geld nicht ganz reicht, greife ich auf den LR 130 zurück.
Vielen Dank für Deine Info Rene.
Sepp R
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