Original geschrieben von Rumpelstielzchen
FeO-Anteil zu gering ;-)

Sicherlich richtig, da das von Dir angesprochene Eisen(II)-Oxid nur bei Temperaturen über 500°C stabil ist und eigentlich nicht wirklich FeO ist, sondern eher einer Formel zwischen Fe(0,84)O und Fe(0,94)O entspricht. Somit ist unwahrscheinlich, das die Hühnerleiter auch nur Spuren dieser Verbindung aufweist.

Aber:

Unterhalb ca. 300°C zersetzt es sich zum Eisen(II)(III)-Mischoxid Fe3O4 welches dem Rost xFeO*yFe2O3*zH2O, sprich Eisen(II)-Eisen(III)Oxid mit unterschiedlichen Mischungsverhältnis und Kristallwassergehalt nahekommt.

Da sich aber die Hühnerleiter schonmal in den Untergrund gebohrt hatte zeigt sie schon erste Roststellen, was den korrophilen Neigungen des Herrn M. aus B. entgekommt.

Gruß




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