Zur Wegfahrsperre, die wird ja sicher über den Schlüssel frei gegeben?
Damit habe ich mich bei DAG noch nicht ausreichend beschäftigt. Aber meine Erfahrung von VAG ist: es gibt einen Schlüssel mit integriertem Transponder, einer Lesespule, einem Steuergerät für die Wegfahrsperre (später im Tacho integriert) und dem Motorsteuergerät selber.
Kene es nur von den VW umbauten die dann das Spenderzündschloß samt Schlüssel zusätzlich hinterm Armaturenbrett hatten, nicht dolle aber hat funktioniert...
Das haben wir bis vor kurzem auch so bei unseren TDI-Umbauten gemacht aber es gibt auch andere Wege. Und ich gehe davon aus, dass dieser bei DAG mit etwas Aufwand auch möglich ist. Deshalb würde ich mir über WFS weniger Sorgen machen.
Wichtiger wäre erstmal einen geeigneten Spender zu definieren mit den folgenden Eigenschaften:
- 4 oder 5 Zyl Reihe
- "günstige" Anschaffungskosten (Motoren bis max 200tkm machen Sinn)
- idealerweise geeignetes Spendergetriebe enthalten
Dann:
- zu klären welche Anpassungen am Motor gemacht werden müssen (z.B. Ölwanne wegen extremer Schräglage im Gelände)
- zu klären welche Anbauteile vom Spender übernommen werden können für welche Ersatz gefunden werden muss (z.B. Ladeluftkühler - wo kann er beim G hin und passt dort der vom Spender hin oder muss ein anderer her?)
- zu klären welche Modifikationen für das Getriebe gemacht werden müssen basierend auf dem Zielfahrzeug.
Bei unseren Umbauten im Iltis war wenig Platz, deshalb haben wir die Schrottplätze umgegraben um z.b. passende Teile für den LLK und die Ventilatoren von anderen FZ gefunden. Das ist billiger als Neuteile von DAG zu bestellen.
Dann wäre der nächste Schritt aus meiner Sicht den Schaltplan des Spenderfahrzeugs und des Zielfahrzeugs durchzugehen und zu prüfen was übernommen werden muss und was wo angeschlossen werden muss.