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Hier geht gar nichts mehr
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hallo!
es gab mal, ende der achtziger anfang der neunziger (ausschlißlich) von vw ein paar autos mit g-lader. (golf,passat,corado,polo). das spannende am g-lader ist wohl, dass eine enorm hohe effizienz hat, die weder von einem turbo noch einem kompressor erreicht werden. leider sind die teile recht verschleißanfällig.
weiß jemand mehr darüber?
wäre ein g-lader an einem diesel-motor denkbar? evntl auch in kombination mit turbo?
wie wäre die leistungscharakteristik dabei einzuschätzen?
grüße christoph
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Scheffinschinör
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Scheffinschinör
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G-lader ist im Endeffekt ein Kompressor! Google einfach mal danach, da werden sie geholfen. VW Foren können da auch besser weiterhelfen, google nach VW+G60 Vorteil jedes Kompressors ist das nicht vorhandene Turboloch. Ob eine Kombination aus Kompressor (G-Lader ) und Turbo sinnvoll ist... Vielleicht komtms dnan ja zum lang ersehnten Motorwechsel <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> G-Lader, ursprünglich Garrett-Lader genannt. Durch die Kreisbewegeung des sich drehenden Teils wird wie in einerm Schneckengehäuse die Luft durch die Spirale gedrückt. ![[Linked Image von clubgolfidf.com]](http://www.clubgolfidf.com/images/glader1.jpg) Schnittbild des G-Laders.- das leicht hellblaue ist die Rotationsschnecke die sich da drinne bewegt und die Luft durchdrückt. Ich hatte auch mal eine Animation der Funktionsweise gesehen, finds aber nicht mehr...
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Hier gibt es eine komplette Beschreibung samt Animation. Gruß, Andre
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Süchtiger
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Süchtiger
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moin moin
Habe vor einiger zeit einen aus berlin getroffen, der in seinem 3 achsigen 110 einen nissan 3,3 liter diesel verbaut hatte. Nachdem der turpo an diesem kaput war, hat er einen kompressor von einem mercedes eingebaut. Dieser wird auch über einen riehmen angetrieben und ist ganz zufrieden damit. Es gibt bei rally fahrzeugen welche, die mit kompressor und turpo ausgerüstet sind.
cu bobycarfahrer
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der glader hat halt einen wesentlich besseren wirkungsgrad als ein turbo oder kompressor. dafür mag er hohe drehzahlen auf dauer nicht. ich dachte an einen g-lader bis zum einsetzen des turboladers. => kein turboloch, richtig dampf im keller einsatz nur bei niedrigen rpm's.
ich weiß aber nicht, wie man den g-lader am besten bei turboeinsatz entkoppelt? fliehkraftkupplung? bypass (dann dreht er halt noch mit...)?
könnte man so eine leistungscharakteristik mit den entsprechenden faktoren in einem graph simulieren?
wie umständlich ist sowas? ansaugkrümmer müsste ja wohl auch abgeändert werden? zweiter llk oder einer für beide?
grüsse, christoph
Last edited by christophb; 03/05/2005 20:43.
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Kuppenbremser
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moin... wow ... gewagtes projekt, welches du da vorhast.. ich weiß aber nicht, wie man den g-lader am besten bei turboeinsatz entkoppelt? fliehkraftkupplung? bypass (dann dreht er halt noch mit...)? ... faellt mir spontan eine riemenscheibe vom klimakompressor zu ein, die ab einer bestimmten drehzahl abgeschaltet wird ... wird aber wohl nicht das hauptproblem bei der verwirklichung sein... <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
munter bleiben Andy
"Haben ist besser als brauchen."
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Spaziergänger
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Es gibt von OPC für den Opel Vectra oder Signum eine bi Turbo Anlage.
Einen kleinen Turbo für die niedrigen Drehzahlen und einen größeren für danach.
Da haste dann kein Turboloch.
Kannst ja mal im Netzt suchen.
Den Artikel dazu hatte ich in der Flasch gelesen.
Hab sie am Sonntag alle in die Tonne geschmissen, ist noch nicht geleert;
kann ja mal gucken ob ich ihn noch wieder finde.
Gruß basti <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/nuts.gif" alt="" />
leer
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Gehört zum Inventar
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Moin,
ich habe mich mal sehr ausführlich mit dem VW G60 beschäftigt, weil ich diesen Motor in einen T3 bauen wollte. Das Projekt scheiterte aus anderen Gründen, der Motor war ok. Ich halte den G60 sogar für ziemlich gelungen bis genial. Die Gerüchte über die mangelnde Haltbarkeit des G-Laders haben mehrere Ursachen, ich will mal einige aufzählen: - In der Frühzeit der G-Lader gab es Qualitätsprobleme mit den Dichtleisten im Lader und es sind viele Motoren gestorben. Ab 1990 wurden die Dichtleisten verbessert, das Problem war weg, der Ruf aber schon ruiniert - Die G-Lader-Motoren waren bevorzugtes Ziel der Tuningbekloppten. Der G-Lader veträgt keine hohen Drehzahlen aber genau das wurde zu Tuningzwecken mittels anderer Übersetzung des Laderantriebes gemacht. Folge waren wieder viele Schäden ... - VW hat behauptet, der Lader wäre wartungsfrei. Das ist Blödsinn, weil die Dichtleisten einem Verschleiß unterliegen. Die verbesserten Dichtleisten halten ca. 200 tkm aber besser man tauscht die nach 100 tkm. Die prognostizierte Lebensdauer eines VW-Motors ist gemäß VW nur 180 tkm, folglich ist der Lader wirklich "wartungsfrei" <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/graem-fuck_you.gif" alt="" />
Der G-Lader hat einen sehr guten Wirkungsgrad im unteren Drehzahlbereich und ist dem Turbo da überlegen. Da er mechnisch angetrieben ist, schluckt er Motorleistung, je höher die Drehzahl und je höher die Verdichtung umso mehr. Im oberen Drehzahlbereich ist jeder Turbo besser, da der die sonst ungenutzte Energie im Abgasstrom nutzt. Ich kann mir schon vorstellen, daß ein G-Lader an einem Diesel prinzipiell gut funktionieren würde, ich halte eine Eigen-Bastellösung aber für uneffektiv, um es mal gelinde auszudrücken. Ich habe dafür drei Hauptgründe: 1. Die Antriebsleistung an den G-Lader ist ziemlich hoch, die Anforderungen an die Ausführung der Laderhalterung und den Riementrieb daher nicht ohne. VW hat da rel. komplex konstruiert mit Schwingungsdämpfer etc. pp. Im Bastelbereich ist sowas nur sehr schwer so zu machen, daß es über zig tausende km sicher funktioniert. Im Off-Road-Bereich kommt noch die Belastung durch Dreck etc. hinzu, das hat bisher niemand ausgetestet. Dem VW G-Lader-Riementrieb würde ich kein Schlammbad zumuten, dafür wurde er auch nicht konstruiert. 2. Ein Dieselmotor ist perfekt geeignet für Turboladerbetrieb. Das "Turboloch" vergangener Motorgenerationen ist auch anders zu vermeiden als durch eine mechanische Aufladung. 3. Ein guter G-Lader ist am Gebrauchtmarkt nur schwer beschaffbar, ein neuer zu teuer.
Gruß Jens
“Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.” (Carl Theodor Körner, 1791 – 1813, deutscher Dichter und Dramatiker)
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